Zeitreise in die Welt der Eifelvulkane
Vulkane und Geysire kann man nicht nur auf Sizilien oder Island bestaunen, sondern auch im Landkreis Mayen-Koblenz. Hier kann man eine Reise in die Wunderwelt der Vulkane und Geysire unternehmen. Museale Erlebnis- und Informationszentren wie das Infozentrum in Plaidt/Saffig, der Lava-Dome in Mendig oder das Geysir-Erlebniszentrum mit dem größten Kaltwassergeysir der Welt entführen den Besucher im Vulkanpark Mayen-Koblenz in die vulkanische Geschichte der Eifel. Kombiniert mit den erschlossenen Natur-, Kultur- und Industriedenkmälern und den Wanderangeboten ist der Vulkanpark das ideale Urlaubs- und Ausflugsziel für Familien, Schulklassen, Gruppen und Vereine.
Vulkanpark-Infozentrum Plaidt/Saffig - das Tor zum Vulkanpark
Im Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig präsentieren sich Eifelvulkanismus und die 7.000-jährige Geschichte des Gesteinabbau eindrucksvoll und verständlich. Hier kann man Vulkanismus und Bergbau sehen, hören und verstehen. Filme mit faszinierendem Filmmaterial und Computeranimationen nehmen den Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die heiße Entstehungsgeschichte der Eifel sowie des Gesteinabbaus. Großfotos, ausgesuchte Exponate sowie Computer-Infoterminals bieten dem Besucher Wissenswertes in Wort und Bild. Ein moderner Audioguide führt deutsch- und englischsprachig durch die Ausstellung. Im Vulkanpark Infozentrum erhalten die Besucher auch einen Überblick über den dezentralen Park mit all seinen musealen Erlebniszentren, Bergwerken und Landschaftsdenkmälern. Geschulte Vulkanparkführer können für alle Vulkanparkprojekte gebucht werden.
Vulkane spüren, erleben und erfahren – der Lava-Dome Mendig macht’s möglich
In der interaktiven Ausstellung des Lava-Domes in Mendig lässt sich Vulkanismus mit allen Sinnen erleben. Ein multimedialer Vulkanausbruch, ein Rundkino und die Vulkanwerkstatt demonstrieren auf beeindruckende Weise die gewaltigen Kräfte der Erde. Die Vulkanwerkstatt im ersten Stock lässt die Besucher Informationen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Grundlagen über Vulkane erfahren und an Experimentiertischen nachvollziehen. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder können hier auf Erkundungstour gehen und die Welt der Vulkane für sich erschließen. Der Lava-Dome ist auch Ausgangspunkt für den Abstieg in die bekannten Lavakeller. Von hier geht es im Rahmen einer Führung 150 Stufen hinab, 30 Meter unter der Stadt, mitten in einen erkalteten Lavastrom.
Geysir Andernach – ein faszinierendes Naturschauspiel
Der Geysir Andernach ist der höchste Kaltwassergeysir der Welt und ein beeindruckendes Zeugnis aktuellen vulkanischen Geschehens. Ungefähr alle 100 Minuten schießt eine eindrucksvolle Wasserfontäne zischend aus der Erde und erreicht eine Höhe von bis zu 60 Metern. Anders als bei den bekannteren Heißwassergeysiren dient als Antrieb CO2 vulkanischen Ursprungs, das in der Tiefe auf kaltes Grundwasser trifft. Im modernen „Geysir Erlebniszentrum“ in den Andernacher Rheinanlagen bedient man sich völlig neuer multimedialer Vermittlungsebenen, weg vom statischen Museum, hin zu einer Ausstellung, bei der „Anfassen“ und „Mitmachen“ nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich erwünscht sind. So wird an interaktiven Exponaten Naturwissenschaft erlebbar gemacht. Die Reise zum Geysir wird dann mit dem Schiff zum Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ fortgesetzt, wo der Besucher ein einmaliges Naturschauspiel erlebt.
Römerbergwerk Meurin – eintauchen in ein 2.000 Jahre altes römisches Bergwerk
Die meterdicke Tuffschicht des Römerbergwerks Meurin zwischen den Orten Kretz und Kruft entstammt der gewaltigen Explosion des Laacher See-Vulkans vor 13.000 Jahren. Schon vor 2.000 Jahren bauten die Römer hier vulkanischen Baustein Untertage im großen Stil ab und schufen so das größte römische Untertage-Tuffsteinbergwerk nördlich der Alpen. Enge Gänge, schlechte Lichtverhältnisse, staubige Luft prägten den Alltag der Untertagearbeiter. Nur wer in den Gängen war, kann sich vorstellen, was die Menschen damals leisten mussten. An 29 Erzählstationen erläutert ein modernes Audioguidesystem zweisprachig die vulkanische Entstehung von Tuff und Bims sowie die schwere und gefährliche Arbeit. Leuchtbilder und ein moderner 3-D-Film im Kinostollen versetzen die Besucher die Zeit des mühevollen Gesteinabbaus vor 2.000 Jahren.
Vulkane und Steinbrüche entdecken
Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler, gebettet in die idyllische Natur der Eifel, eröffnen den Besuchern ein Fenster in die Vergangenheit der Erde. Diese für den Besucher erschlossenen frei zugänglichen Denkmäler machen den Besuch des Vulkanparks zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für Familien, Schulklassen, Gruppen und Wanderer.
Die 50 Meter hohe Wingertsbergwand erzählt die Geschichte des gewaltigen Laacher See-Vulkanausbruchs vor nur 13.000 Jahren; der Eppelsberg macht den Aufbau eines vulkanischen Schlackenkegels sichtbar und verständlich; die Ettringer Lay, ein ehemaliger Steinbruch mit alten Grubenkränen, zeigt das harte Leben der Bergleute und Pflastersteinschläger, das Mayener Grubenfeld entführt in die 7.000-jährige Geschichte der Reib- und Mühlsteinherstellung und der Nastberg erzählt eine explosive Geschichte vom Aufeinandertreffen von Wasser und glühendem Magma. Wanderwege zum römischen Steinbruch „Hohe Buche“ und rund um das Booser Doppelmaar oder der herrliche Ausblick vom Gipfel des Nastberg Vulkans zeigen die Schönheit der Landschaft. Vier ausgewiesene Autorouten, ausgeschilderte Radwege sowie markierte Wander- und Rundwege führen die Gäste durch den Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz. Die Sehenswürdigkeiten lassen sich mit Wanderungen zum Teil auf Premium-Wanderwegen sowie mit Radtouren auf dem Vulkanpark-Radweg von Mayen nach Andernach am Rhein kombinieren. Der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz liegt nahe Koblenz und ist gut über die A 61 und die A 48 zu erreichen. Ideal für einen erlebnis- und lehrreichen Tages- und Wochenendausflug.
Die 50 Meter hohe Wingertsbergwand erzählt die Geschichte des gewaltigen Laacher See-Vulkanausbruchs vor nur 13.000 Jahren; der Eppelsberg macht den Aufbau eines vulkanischen Schlackenkegels sichtbar und verständlich; die Ettringer Lay, ein ehemaliger Steinbruch mit alten Grubenkränen, zeigt das harte Leben der Bergleute und Pflastersteinschläger, das Mayener Grubenfeld entführt in die 7.000-jährige Geschichte der Reib- und Mühlsteinherstellung und der Nastberg erzählt eine explosive Geschichte vom Aufeinandertreffen von Wasser und glühendem Magma. Wanderwege zum römischen Steinbruch „Hohe Buche“ und rund um das Booser Doppelmaar oder der herrliche Ausblick vom Gipfel des Nastberg Vulkans zeigen die Schönheit der Landschaft. Vier ausgewiesene Autorouten, ausgeschilderte Radwege sowie markierte Wander- und Rundwege führen die Gäste durch den Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz. Die Sehenswürdigkeiten lassen sich mit Wanderungen zum Teil auf Premium-Wanderwegen sowie mit Radtouren auf dem Vulkanpark-Radweg von Mayen nach Andernach am Rhein kombinieren. Der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz liegt nahe Koblenz und ist gut über die A 61 und die A 48 zu erreichen. Ideal für einen erlebnis- und lehrreichen Tages- und Wochenendausflug.
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