Mit einem Ticketsystem und einem Servicepunkt als erste Anlaufstelle wurden die Wartezeiten deutlich verkürzt.

Neue Abläufe in der Ausländerbehörde verkürzen deutlich die Wartezeiten

Der Betrieb in der Ausländerbehörde hat stark zugenommen. Rund 200 Menschen besuchen täglich das Amt. Grund ist die hohe Zahl von Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten, insbesondere aus Syrien. Im Kreishaus hat man die Abläufe daher neu organisiert. Wartezeiten will man mit einem Ticketsystem deutlich verkürzen. Das ist bereits gelungen.

Im ersten Stock des Kreishauses werden die Besucher zum Terminal geleitet, dort gibt es zwei Möglichkeiten. Variante 1: Der Kunde hat einen Termin, gibt er die ihm bereits vergebene Nummer ein, nimmt im Wartebereich Platz, bis auf dem Display der Aufruf und die Zimmernummer erscheinen. Variante 2: Man hat keinen Termin,  zieht eine Nummer und geht nach dem Aufruf zum Servicepunkt. Die Sachbearbeiter schauen sich das Anliegen an. „Ein Drittel aller Angelegenheiten oder bestehende Fragen können bereits hier erledigt werden“, erklärt Rainer Nell, Leiter der Ausländerbehörde. „Manchmal sind es nur Verfahrensfragen oder es fehlen Unterlagen und Papiere. Reichen die Auskünfte nicht,  wird ein Termin vereinbart oder man wird weiter zu den Sachbearbeitern vermittelt. Vorteil laut Nell: „Die Kollegen in der Sachbearbeitung können sich komplett auf die Vorgänge konzentrieren, es gibt weniger Leerläufe zwischen den Aufrufen.“ Für die Menschen, die mit ihrem Anliegen in die Ausländerbehörde kommen, hat das System den Vorteil, dass es ewig lange Wartezeiten deutlich verkürzt.