Positive Bilanz für WFG-Projekt „Wissen was geht!“

Erst wenige Wochen ist das neue Schuljahr alt und schon geht der Blick der Verantwortlichen bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Mayen-Koblenz (WFG) in Richtung Sommerferien 2018. Und das mit gutem Grund: Denn in diesem Jahr hat die WFG zusammen mit 12 Unternehmen im Landkreis jungen Menschen unter dem Motto „Wissen was geht!“ ein Angebot unterbreitet, sich in der schulfreien Zeit entspannt einen Eindruck von Berufsbildern und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu verschaffen. 57 Jugendliche machten von dem Angebot Gebrauch. Für die WFG ein klares Signal: Der Bedarf für eine solche Informationsplattform ist da. Im nächsten Jahr soll es weitergehen.

Immer weniger Bewerbungen auf freie Ausbildungsstellen, abnehmende Qualität der Bewerbungen und Fachkräftemangel machen den Unternehmen nicht nur in der Region Sorgen. Konnten sich früher Firmen die Auszubildenden aussuchen, sind es heute die jungen Menschen, die ihren künftigen Ausbildungsbetrieb wählen. Gute Gründe also für Unternehmen, auf sich aufmerksam zu machen. Sie taten dies nun in den Sommerferien in dem Projekt der WFG.

Regionale Unternehmen aus dem gesamten Kreisgebiet waren dabei, als es ab dem 3. Juli hieß: 6 Wochen, 12 Unternehmen, unendliche Chancen. Durch einen Betriebsrundgang, Gespräche mit Verantwortlichen der Personalabteilungen und Auszubildenden sowie in individuellen Workshops bekamen junge Menschen Einblicke in die Firmen und Tipps für Bewerbungen. Mit dabei waren thyssenkrupp Rasselstein, Griesson – de Beukelaer, die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Glabach – Werkstätte für handwerkliche Schreinerarbeiten, Lidl, Heuft Thermo-Oel, die Weig Unternehmensgruppe, das Berghotel Rheinblick, Brohl Wellpappe, Zepp Logistik, die Kreissparkasse Mayen und Die Lohners.

Jede Firma gewährte Einblicke in den Arbeitsalltag. Alle stellten ihr Unternehmen und die verschiedenen Ausbildungsberufe bzw. Möglichkeiten des Dualen Studiums vor. Insgesamt 57 junge Menschen hatten sich zu insgesamt 111 Unternehmensbesuchen angemeldet. Sie bekamen nicht nur Anregungen für die Berufswahl, sondern auch die Frage beantwortet, welche Fähigkeiten und Eigenschaften junge Menschen für eine bestimmte Ausbildung mitbringen müssen.

Das Projekt richtete sich an Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die erste Kontakte mit der Arbeitswelt knüpfen wollten. Von den Teilnehmern gab es für die Organisatoren ein positives Feedback. Auch die Eltern der jungen Leute waren begeistert. Einige Jugendliche wussten einfach noch nicht, wohin die Reise nach der Schule gehen sollte. Sie nutzten das Projekt, um in die unterschiedlichsten Bereiche hineinschnuppern zu können. Andere suchten sich gezielt Firmen aus, die ihren „Wunsch-Ausbildungsberuf“ anbieten. So war das Projekt „Wissen was geht!“ Orientierungshilfe und Bewerbungsprobelauf zugleich. Kein Wunder also, dass auch gleich einige Praktika vereinbart wurden und sogar schon die ersten Bewerbungen bei den Unternehmen von Teilnehmern eingegangen sind.

Unterm Strich zieht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft ein positives Fazit. Projektbetreuerin Annika Dietel: „Die Reaktionen der Jugendlichen haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, das Ausbildungsangebot unserer Unternehmen frühzeitig an die Jungen und Mädchen und deren Eltern heran zu bringen. Es weiß einfach noch lange nicht jeder, welche tollen Firmen wir im Landkreis haben. Wir möchten das Projekt auf jeden Fall in 2018 wieder anbieten und hoffen, dass dann noch mehr Jugendliche mitmachen.“

Wer Fragen zum Projekt „Wissen was geht!“ hat, kann sich bei der WFG an Annika Dietel, Telefon 0261/108-447, E-Mail: , wenden.