Regelmäßige Übungen stellen sicher, dass im Ernstfall Bundeswehr und Kreisverwaltung eng zusammen arbeiten.

Partner mit und ohne Uniform

Bei regelmäßigen Katastrophenschutzübungen legen Kreisverwaltung und Vertreter des Kreisverbindungskommandos Verfahrensabläufe fest, um bestmöglich auf Einsätze vorbereitet zu sein. In diesem Jahr wurde in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung eine gemeinsame Befehlsstelle eingerichtet und das fiktive Szenario eines großflächigen Stromausfalls eingespielt.

Ziel dieser Übung war es, die Beeinträchtigungen für die betroffene Bevölkerung so niedrig wie möglich zu halten und eine Grundversorgung in allen Bereichen sicherzustellen. Zum Abschluss konnte das Resümee gezogen werden, dass die Einsatzkräfte des Kreisverbindungskommandos Mayen-Koblenz, der zivilen Einsatzkräfte und die Verwaltung sehr gut aufgestellt sind und eine reibungslose und zuverlässige Zusammenarbeit erfolgt. „Bundeswehr und Kreisverwaltung arbeiten Hand in Hand und ergänzen sich hervorragend in ihren Fähigkeiten und Einsatzmitteln“, so Ingolf Ulmen vom Referat für Katastrophenschutz.

Die Bundeswehr unterstützt den Landkreis Mayen-Koblenz im Zivil- und Katastrophenschutz. Bindeglied zwischen Militär und Behörde sind die Kreisverbindungskommandos. Personell bestückt werden diese Einheiten in der Regel durch Reservisten. Je nach Ausmaß der Schadenslage kann es erforderlich werden, dass zusätzlich zu den örtlichen Feuerwehren und Rettungskräften auch das Kreisverbindungskommando alarmiert und und in die Technische Einsatzleitung berufen wird. Erstmalig im Landkreis Mayen-Koblenz wurden in diesem Jahr bei den Großschadensereignissen rund um das Festival "Rock am Ring" die Kameraden der Bundeswehr herangezogen. Die Soldaten organisierten zwei leistungsfähige militärische Lautsprecherfahrzeuge, um wichtige Verhaltenshinweise für die Festivalbesucher zu ermöglichen.