Meldepflicht für Heizöltanks

Per Bundesverordnung wird der Betrieb von Tankanlagen geregelt. Demnach obliegt den Betreibern eine Anzeigepflicht ihrer Heizöltanks mit mehr als 220 Liter Fassungsvermögen gegenüber der Unteren Wasserbehörde. Darauf weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin. Tritt ein durch einen unangemeldeten und veralteten Tank verursachter Umweltschaden ein, können der Verlust des Versicherungsschutzes und weitere strafrechtliche Konsequenzen die Folge sein.

Die „Bundesverordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ löste im August 2017 die einzelnen bisher geltenden Länderverordnungen ab. Sie regelt die Einstufung von Stoffen und Gemischen nach ihrer Gefährlichkeit, die technischen Anforderungen, die Anlagen erfüllen müssen, die mit diesen Stoffen und Gemischen umgehen, sowie die Pflichten der Betreiber dieser Anlagen. Martin Schmitt von der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz erklärt: „Tankanlagen haben eine eingeschränkte Nutzungsdauer. Insbesondere Kunststoffe werden durch natürliche Alterungsprozesse spröde und brüchig. Das hat zur Folge, dass die Anlagen undicht werden, eine Leckage unbemerkt oder zu spät entdeckt wird und dann das Wohnhaus, der Keller oder das Erdreich und Grundwasser kontaminiert werden. Die überwiegende Anzahl der installierten Heizöltanks bestehen aus Kunststoff und sind bereits über 30 Jahre alt.“

Mehr Informationen zur Anzeigepflicht von Heizöltanks und Anmeldeformulare gibt es im Internet bei der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Martin Schmitt, Telefon 0261/108-173.

Das Formular zur Anzeige von Heizöltanks finden Sie hier.