21 ehrenamtliche Dolmetscher nehmen an der Qualifizierung der Kreisverwaltung teil.

Kreisverwaltung schult ehrenamtliche Dolmetscher

Viele Migranten, die schon lange im Landkreis wohnen  engagieren sich ehrenamtlich, um die Verständigung für geflüchtete Menschen in schwierigen Gesprächssituationen zu verbessern. Zur Unterstützung der Ehrenamtler führt die Kreisverwaltung eine Dolmetscherqualifizierung für ehrenamtliche Laiendolmetscher durch – das Projekt „DOLMAZ-Dolmetscheranlaufzentrum der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz“.

Während Flüchtlinge die Alltagssprache recht schnell lernen, stoßen selbst geübte Deutschsprachler in nicht alltäglichen Situationen schnell an ihre Grenzen. Arztbesuche, Elterngespräche mit Lehrern, Beratungsgespräche, Termine in Behörden sind für neue Migranten, die Deutsch als Zweitsprache gelernt haben, eine große Herausforderung.

Die ehrenamtlichen Dolmetscher des Projektes „DOLMAZ“ werden von der Kreisverwaltung an drei Samstagen kostenlos geschult, um für den konkreten Einsatz vorbereitet zu sein. Den Teilnehmern wird anhand von theoretischen Inhalten und praktischen Übungen vermittelt, in welchen Situationen Dolmetscher überhaupt erforderlich sind, wie Inhalte richtig übersetzt werden und wie Missverständnisse im Gespräch behoben und vermieden werden können.

Die aktuelle Schulungsreihe ist mit 21 Teilnehmern ausgebucht. Ein zweiter Durchlauf ist für den Herbst dieses Jahres geplant. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der „Arbeit und Leben gGmbH“ aus Mainz durchgeführt und über das Förderprogramm „Dialogbotschafter“ der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz gefördert.

Gemeinnützige Organisationen, Öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel Schulen, Kindergärten, Behörden und Arztpraxen können die ehrenamtlichen Dolmetscher des Projektes DOLMAZ unter der Telefonnummer 0261/108-536 oder der E-Mail-Adresse: anfordern.