In Gappenach übergaben Landrat Dr. Alexander Saftig (3.v.r.) und Kreissparkassen Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch (2.v.r.) die erste Seniorenbank des Landkreises Mayen-Koblenz an die Ortsgemeinde.

Erste Seniorenbank steht in Gappenach

Kreissparkasse Mayen unterstützt Bewegungsprojekt des Landkreises - In Gappenach steht die erste Seniorenbank des Landkreises Mayen-Koblenz. „Dabei handelt es sich um eine Holzbank mit erhöhten Sitzflächen, ergonomischer Rückenlehne sowie Arm- und Fußstützen. Sie ist für Senioren besonders komfortabel und erleichtert ihnen das Aufstehen nach einer Verschnaufpause“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Kreissparkasse Mayen sponsert die Sitzmöbel in Mayen-Koblenzer Gemeinden, die am Kreisprojekt „Bewegung in die Dörfer“ teilnehmen.

Der Landkreis hatte die Idee zu den seniorengerechten Sitzbänken und die Kreissparkasse Mayen war direkt begeistert. „Spontan wurde zugesagt, deren Kauf zu unterstützen und ein Prototyp bei der Kommaktiv in Auftrag gegeben“, freut sich der Landrat. Dazu Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen: „Nach Gappenach erhalten Kirchwald und Löf ihre Sitzbank für Senioren. Auch weitere Gemeinden aus unserem Geschäftsbereich, die ebenfalls am Bewegungsprojekt teilnehmen, können sich schon freuen. Rüber, Mertloch und Weiler werden im kommenden Jahr eine Seniorenbank erhalten.“ Esch betont, dass für die Kreissparkasse eine gemeinwohlorientierte Ausrichtung sehr wichtig sei: „Gesellschaftliches Engagement als Bürgerdividende für unsere Bevölkerung ist ein Leitmotiv und Markenzeichen der Kreissparkasse Mayen.“

Ein ausgedehnter Rundgang ums Heimatdorf ist für manche Senioren oft nur eingeschränkt möglich, wenn sie sich nicht zwischendurch hinsetzen und ausruhen können. „Wir wollen nicht, dass ältere Menschen auf ihren gewohnten Spaziergang verzichten, nur weil sie keine passenden Bänke für Pausen vorfinden“, sagt Lea Bales, Projektverantwortliche im Kreishaus. Doris Pütz leitet die Bewegungsgruppe in Gappenach. Ihre Gruppe besteht aus 18 Senioren, die sich wöchentlich treffen und gemeinsam verschiedene Aktivitäten unternehmen. „Die neue Bank ist prima gelungen. Besonders freuen wir uns über die Armlehnen, denn sie sind eine echte Erleichterung beim sicheren Aufstehen. Wir werden den Bankbesuch nun fest in unsere Spazierroute aufnehmen.“

Gemeinsam mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung und dem Sportbund Rheinland sowie der Alzheimer Gesellschaft initiierte der Landkreis Mayen-Koblenz das Bewegungsprojekt „Bewegung in die Dörfer“. Ziel ist es, bei Senioren den Spaß an der Bewegung zu fördern und der Vereinsamung vorzubeugen. „Sportliche Höchstleistungen sind absolut nicht gefragt. Es geht uns darum, dass Menschen nicht alleine zu Hause sitzen. Sie sollen Körper und Geist bewegen und mit anderen präventiv etwas für ihre Gesundheit tun“, so die Lea Bales. Zielgruppe sind insbesondere Menschen über 70 Jahre, die sich bisher nicht oder kaum sportlich engagiert haben, die jedoch leichte Bewegungsangebote noch wahrnehmen könnten. „Der Spaß an der Gemeinschaft steht immer im Vordergrund. Menschen mit Demenz sind genauso in den Bewegungsgruppen willkommen, wie alle anderen mit und ohne körperliche oder geistige Einschränkungen“, sagt die Projektverantwortliche. Bisher treffen sich in neun Gemeinden in Mayen-Koblenz Bewegungsgruppen. Weitere Gemeinden haben sich bereits zu einer kostenlosen Schulung für Bewegungsbegleiter angemeldet und wollen ebenfalls künftig Angebote für Senioren machen.

Mehr Infos zum Kreisprojekt „Bewegung in die Dörfer“ unter www.kvmyk.de oder bei Lea Bales, Telefon 0261/108-275, E-Mail .