Unternehmen können die Workshop-Runde nutzen, um maßgeschneiderte Lösungen zu erarbeiten, wie sie das Wissen ihrer Mitarbeiter langfristig sichern.

Workshops zum Thema Wissensmanagement gehen in die nächste Runde

Erneut können sich Unternehmen der Region zu einer neuen Workshop-Runde zum Thema Wissensmanagement anmelden. Die Auftaktveranstaltung findet am 21. Juni 2018 von 17 bis 18.30 Uhr in der Kreissparkasse Mayen, St.-Veit-Straße 22-24 in Mayen statt. Veranstaltet werden die Workshops von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Mayen-Koblenz (WFG).

Die WFG kooperiert seit sechs Jahren im Projekt Wissensmanagement mit dem Kompetenzzentrum für Wissensmanagement der Hochschule Koblenz unter der Leitung von Prof. Dr. Siegfried Schreuder. Unternehmen haben die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes über den Zeitraum von einem Jahr kostenfrei individuelle und auf die Probleme des Unternehmens maßgeschneiderte Lösungsansätze zu erarbeiten. Alle drei Monate eröffnen Workshops die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Projektbeteiligten. Für die Unternehmen ist das Angebot der WFG ein guter Weg, um wertvolles Wissen, das in Prozessen und Köpfen von Mitarbeitern steckt, für das Unternehmen langfristig zu sichern. So haben schon einige Unternehmen die Möglichkeit genutzt. Zwei gute Beispiele sind die Firmen Alufinish aus Andernach und Data Therm aus Mayen.

Für Alufinish, Hersteller von Chemikalien zur Oberflächenbehandlung von Metallen, sind beispielsweise die termingerechte Auslieferung und die Einhaltung umfassender Sicherheitsanforderungen wichtige Aspekte. Im Laufe des Projektes wurden bestehende Prozesse analysiert. Das Ergebnis ist heute eine lückenlose, digitale Informationskette. Transporte erscheinen direkt auf dem Tablet des Mitarbeiters, es findet ein Austausch zwischen Disposition und Eingangskontrolle statt.

Die Firma Data Therm ist ein Anbieter für die Planung, Installation und Wartung von Schalt- und Serverschränken. In dem kleinen Team hat jeder Mitarbeiter eine Vielzahl von Aufgaben und verfügt über spezifische Kompetenzen. Sollte ein Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, längerfristig erkranken oder aus anderen Gründen nicht verfügbar sein, führt dies zu einem Wissensverlust für das Unternehmen. Im Projekt soll nun das vorhandene, individuelle Wissen zu einem standardisierten Unternehmenswissen umgewandelt werden.

Zwei Beispiele, die zeigen, wie wertvoll die Teilnahme am Projekt der WFG für Unternehmen sein kann.

Wer in die neue Runde noch miteinsteigen möchte, kann sich bei der WFG an Julianne Wawerda, Telefon 0261/108-482, E-Mail: , wenden. Auch Prof. Schreuder steht bei Fragen zum Thema Wissensmanagement zur Verfügung unter E-Mail: .