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Stecker raus im Urlaub!

Klimaschutzmanagement: Tipps zum Energie sparen - Sommerzeit ist Urlaubszeit: Die Menschen fahren weg und lassen in ihren Wohnungen und Häusern jede Menge Elektro- und Heizungsgeräte am Netz. Urlaubszeit ist Energieverschwenderzeit, sagt daher das Klimaschutzmanagement beim Kreis Mayen-Koblenz.

Wer drei Wochen weg ist und die Warmwasserbereitschaft der Zentralheizung im Einfamilienhaus nicht ausschaltet, verbraucht unnütz Heizöl oder Gas. Wenn die Warmwasserzirkulation rund um die Uhr in Betrieb ist, sind es in drei Wochen bis zu 10 Liter Öl – je nach Alter der Geräte. Bei der Wiederinbetriebnahme der Heizung sollten hygienische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Zum Schutz vor Legionellen ist die Warmwasserzirkulation auf 70 Grad Celcius hoch zu stellen. Anschließend sollte durch jede „Wasserzapfstelle“ im Haus eine gewisse Menge Wasser durchlaufen.

„Auch Strom fließt in Unmengen – auch wenn das Einfamilienhaus während der Urlaubstage nicht bewohnt ist“, erklärt Felix Gersdorf, Klimaschutzmanager des Landkreises Mayen-Koblenz. Zirkulationspumpen, Elektro-Warmwasserspeicher, aber auch Fernseher in Betriebsbereitschaft verbrauchen weiterhin Strom.

Steckernetzteile und Netzadapter für Radio, Halogenleuchten und Akkugeräte sind ebenfalls Verbraucher, die, wenn der Stecker nicht gezogen ist, weiter Strom verbrauchen. „Aber auch aus Sicherheitsgründen ist es sinnvoll, bei der Abreise nicht benötigte Geräte vom Netz zu trennen und die Absperrhähne für Gas und Wasser zu schließen, so Gersdorf. Denn: Wer den Stecker zieht, schützt die Geräte besonders vor Blitzschlag. Bei Kühlschränken und -truhen gilt: „Wer es planen kann, dass sie zu Urlaubsbeginn leer sind, darf auch diese Geräte ausschalten und spart kräftig Strom. Man sollte dann aber die Türen aus hygienischen Gründen einen Spalt offen lassen.“