Zahlreiche Waffen wurden von der Kreisverwaltung gesammelt und zur Vernichtung nach Trier gebracht.

381 Waffen eingesammelt

Amnestie: Illegale Waffen konnten straffrei abgegeben werden - Wer im unerlaubten Besitz von verbotenen oder erlaubnispflichtigen Waffen ist, kann mit empfindlichen Strafen bis hin zum Freiheitsentzug rechnen. Seit Juli 2017 bot die Waffenamnestie die Möglichkeit, ein Jahr lang illegale Waffen straffrei bei der Kreisverwaltung abzugeben. Dieses Angebot wurde rege angenommen, sodass insgesamt 381 Waffen gesammelt werden konnten.

„Die abgegebenen Waffen, bei denen es sich oftmals auch um Erbstücke oder Dachbodenfunde handelt, werden von einer Spezialfirma aus Trier in großen Schredderanlagen vernichtet. Die Reste können dann als Altmetall entsorgt werden“, erklärt Michael Erlemann von der Waffenbehörde.

Auffällig ist, dass neben 120 Waffen, deren Besitz sich als illegal herausstellte, sogar 176 Waffen abgegeben wurden, die sich im Legalbesitz befanden haben. Bei diesen Waffen handelt es sich unter anderem um angemeldete Erbwaffen und Waffen aus Altbesitz. Darüber hinaus wurden 85 erlaubnisfreie Waffen gesammelt. Dazu zählen beispielsweise Luftdruck- und Schreckschusswaffen. Über die Hälfte der abgegebenen illegalen Waffen waren Langwaffen, bei denen die Einzelladerwaffe den größten Anteil ausmachte (42 Stück). Es wurden außerdem Repetierwaffen (20), halbautomatische Waffen (2) und eine vollautomatische Waffe abgegeben, die sich im illegalen Besitz befunden haben. Bei den Kurzwaffen aus illegalem Besitz handelte es sich um 23 Pistolen und 17 Revolver. Weitere Informationen zur Abgabe von Schusswaffen oder zum Waffenbesitz gibt es bei der Waffenbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz, im Internet unter www.kvmyk.de, per E-Mail an oder telefonisch unter 0261/ 108-561.