Gerhard Degen nach zehn Jahren nicht mehr in der Wacholderheide unterwegs

Landrat dankt Schäfer für langjährigen Einsatz - Bei einem Besuch dankte Landrat Dr. Alexander Saftig Schäfer Gerhard Degen, der mit seinen Tieren rund zehn Jahre die Wacholderheide in der Vordereifel beweidete und jetzt aus Altergründen aufgehört hat.

„Wir haben schon zusammengearbeitet als ich Bürgermeister in der Verbandsgemeinde Vordereifel war. Er hat mit seinen Schafen und Ziegen die Grundlage geschaffen, dass wir die Wacholderheide heute in dieser Art und Weise genießen können“, freute sich der Landrat. Die Beweidung ist ein wesentlicher Faktor für die Offenhaltung und Entwicklung der Wacholderheiden. Schafe und Ziegen sorgen für den Verbiss aufkommender Gehölze, wie Brombeeren und Besenginster, und tragen im Gegenzug zu einem erhöhten Aufkommen von Heidekraut und Wacholder-Jungpflanzen und der Regeneration der Heidevegetation bei. Auch Ausbreitung von Arten, wird durch eine Schafbeweidung gefördert.