Glas-Gabel-Symbol (unten, Mitte): Diese Verpackung ist für Lebensmittel geeignet.

Lebensmittel richtig aufbewahren

Günstige Plastikverpackungen oft ungeeignet - Gerne werden Lebensmittel im Haushalt in einfachen und günstigen Abfalltüten oder Müllsäcken, die eigentlich nicht dafür vorgesehen sind, gelagert. Auch wenn das praktisch ist, gesund ist das meistens nicht. Darauf weisen die Lebensmittelkontrolleure der Kreisverwaltung hin.

„Materialien, die dafür vorgesehen sind, dass Lebensmittel mit ihnen in Berührung kommen, müssen recht strenge gesetzliche Anforderungen erfüllen. Bereits die erlaubten Ausgangsstoffe unterscheiden sich von denen anderer Produkte. Der Übergang von schädlichen Stoffen auf die eingepackten Lebensmittel muss ausgeschlossen sein“, erklärt Gertrud Klumpp, Leiterin der Veterinärabteilung. Bei einfachen Abfalltüten und sonstigen nicht speziell für Lebensmittel geeigneten Kunststoffprodukten könne man nicht davon ausgehen, dass sie bedenkenlose Inhaltsstoffe enthalten. „Auch dann nicht, wenn die Produkte sich im Aussehen von den lebensmittelechten kaum unterscheiden“, so Klumpp. Nicht alle Kunststoffe verhalten sich in extremen Temperaturbereichen gleich und können bei Hitze oder Kälte durchaus unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. So kommt es, dass selbst lebensmitteltaugliche Produkte wie Frischhaltefolien im Tiefkühlbereich regelmäßig „schlappmachen“. Die gefrorenen Folien können brechen und so das Eindringen von Pilzsporen oder schädlichen Keimen sowie die Bildung von Gefrierbrand begünstigen.

Es ist angeraten, bei der Aufbewahrung von Lebensmitteln auf die richtige Auswahl der Verpackungsmaterialien zu achten und nicht an der falschen Stelle zu sparen. Dazu rät Gertrud Klumpp: „Bereits beim Kauf sollte man unbedingt auf die Angaben der Hersteller zum Lebensmittelkontakt achten. Ein guter Hinweis zur Lebensmitteltauglichkeit ist auch das aufgedruckte Glas-Gabel-Symbol.“