Bereits zum dritten Mal fand eine Obstversteigerung am Streuobstwiesenweg in Bassenheim statt, bei der die Ernte von rund 115 Bäumen „unter den Hammer“ kam

Ernte von Streuobstbäumen versteigert

Jung und Alt freuen sich auf eigenes Obst - Die Gemeinde Bassenheim und die Integrierte Umweltberatung des Landkreises Mayen-Koblenz haben an Streuobstbäumen hängende Früchte versteigert. Nahezu alle 115 Apfel-, Birn- und Walnussbäume entlang des Streuobstwiesenweges in Bassenheim kamen „unter den Hammer“. Die neuen Besitzer der diesjährigen Apfel- und Walnuss-Ernte machte der Tag glücklich: „Wir haben nur einen Kirschbaum im Garten und freuen uns, nun auch völlig unbehandelte Äpfel und Walnüsse ernten zu können“, freute sich eine Teilnehmerin an der Versteigerung.

Mit fünf Euro pro Apfel- oder Birnbaum und zehn Euro für die Walnussbäume war ein Baum zu ersteigern. Bei mehrfachem Interesse an einem Baum wurde gewürfelt, wer den Zuschlag erhält. Keiner der rund 65 Teilnehmer musste dabei leer ausgehen und erhielt mindestens einen Baum. Auch die Schulklasse einer Grundschule Mülheim steigerte eifrig mit und wurde so stolzer Eigentümer der Früchte eines Apfel-, eines Birn- und eines Walnussbaums.

Zufrieden waren auch die Organisatoren der Versteigerung, Ortsbürgermeister von Bassenheim Arno Schmitz und die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die die Projektgruppe „Streuobst“ der Integrierten Umweltberatung begleiten. „Besonders freut mich, dass viele junge Eltern mit ihren Kindern bei der Versteigerung dabei waren. Uns ist es ein großes Anliegen den Kindern ein Naturerlebnis zu ermöglichen, ihnen zu zeigen, wo Äpfel wachsen und was man alles daraus machen kann. Wenn im nächsten Jahr wieder Obst an den Bäumen hängt, werden wir die Aktion mit Sicherheit dann bereits zum vierten Mal wiederholen“, freute sich Schmitz.