Kreisseniorenbeirat informiert sich über Elektromobilität

Umgerechnet 1,5 Liter pro 100 Km Verbrauch

Kreisseniorenbeirat informiert sich über Elektromobilität - Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Und das Auto ist, trotz des Ausbaus des ÖPNV, für viele Menschen unverzichtbar. Doch der Bedarf ist unterschiedlich, auch je nach Lebensalter. Für Senioren sind es oft kürzere Strecken, wie etwa zum Einkauf oder zum Arzt, die sie zurücklegen müssen. Zu Fuß oder mit dem Bus ist das oft schwierig, daher führt am eigenen Fahrzeug meist kein Weg vorbei. Für den Kreisseniorenbeirat Grund genug, sich mit E-Mobilität als Alternative zum Verbrennungsmotor auseinanderzusetzen. Auf den ersten Blick ist es ein ganz normales Auto, das Ulrich Elsenberger von der EVM Mittelrhein an einem Freitagnachmittag auf den Hof der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz fährt. Der versammelte Kreisseniorenbeirat nimmt das Fahrzeug genauer unter die Lupe. Erster Unterschied: Das E-Auto ist äußerst leise und nähert sich ohne typische Geräusche. Zweiter Unterschied: Ein Blick unter die Motorhaube offenbart im Grunde nur die Batterie und keinen großen Verbrennungsmotor.

Elsenberger informiert über die Versorgung mit Ladestellen. „Was tue ich, wenn unterwegs die Leistung der Batterie zur Neige geht? Und wie lade ich mein Elektroauto zuhause auf?“, so die Fragen der Senioren. Für beides hat die EVM Lösungen parat. Sie hat mit verschiedenen Autohäusern der Region ein Netzwerk gebildet, das ein Versorgungspaket auch für zuhause anbietet. „Zudem ist der Ausbau von Schnellladestationen an wichtigen Orten aktuell im Ausbau“, so Elsenberger.

Hajo Stuhlträger, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates, schlägt vor, dass die Senioren bei den Verwaltungen in ihren jeweiligen Wohnorten anfragen, wie weit der Ausbaustand der Infrastruktur für Elektromobilität ist. „Das größte Problem dürfte derzeit noch der hohe Anschaffungspreis sein. Wenn sich allerdings absehbar ein Gebrauchtwagenmarkt entwickelt, sollte sich das Problem des Preises entschärfen. Die laufenden Kosten dagegen sprechen klar für ein Elektroauto“, so Stuhlträger.