Sie stehen für die digitale Zukunft ihrer Verwaltung: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kreisen Ahrweiler, Altenkirchen, Cochem-Zell, Mainz-Bingen, Neuwied, Rhein-Hunsrück, Rhein-Lahn, Vulkaneifel und Westerwald kamen auf Einladung des Landkreises Mayen Koblenz in die Kreisverwaltung zum ersten Treffen der AG „Digitales Kreishaus“. Für MYK dabei: Büroleiterin Petra Kretzschmann (1.v.l.), Nina Baierl (3.v.r.) und Jochen Bretz (2.v.r.).

Die Zukunft der Verwaltung ist digital

Erstes Treffen der AG „Digitales Kreishaus“ - Synergien nutzen und gemeinsame Lösungen für die digitale Verwaltung schaffen – das sind die Ziele der durch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz initiierten Arbeitsgemeinschaft „Digitales Kreishaus“. Mit an Bord sind neun Kreisverwaltungen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Bei einem ersten Treffen informierten sich die Mitarbeiter über den Sachstand der Digitalisierung in den jeweiligen Verwaltungen und tauschten sich über die künftige Zusammenarbeit aus.

„Letztendlich sitzen wir alle in einem Boot auf derselben  Reiseroute“, ist Büroleiterin Petra Kretzschmann überzeugt. „Als Kreisverwaltungen haben wir nahezu alle die gleichen Aufgaben und müssen rechtlichen Verpflichtungen nachkommen. Da macht es Sinn, über den Tellerrand zu schauen. Schon beim ersten Treffen haben wir festgestellt, dass nahezu jeder etwas liefern kann, was den anderen Verwaltungen weiterhilft.“

Was heißt eigentlich Digitalisierung für die Verwaltung? Auf was wirkt sie sich aus? „Eine zentrale Herausforderung ist es, Verwaltungsleistungen nach außen für den Bürger digital anzubieten und nach innen medienbruchfrei abzubilden“, erklärt Jochen Bretz vom Referat Organisation. „Es geht um elektronische Akten und Dokumentenmanagementsysteme, Arbeitsabläufe, Onlinedienstleistungen und Datenschutz, aber auch darum, wie wir diese Themen an die Mitarbeiter in der Verwaltung und an die Bürger herantragen“, so Bretz.

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz stellt sich dafür gerade auf. Eine Koordinierungsstelle soll künftig alle digitalen Projekte im Haus begleiten und vorantreiben. Nach dem ersten Treffen der „AG Digitales Kreishaus“ war man sich verwaltungsübergreifend einig, dass man künftig näher zusammenarbeiten möchte. Eine gemeinsame Plattform, um sich auszutauschen, soll dabei helfen. Das nächste Treffen ist für Ende Juni bei der Kreisverwaltung Westerwald geplant. Einmal im Quartal will man sich künftig treffen. „Auch wenn es schon auf Landesebene Arbeitsgruppen zu diversen digitalen Themen gibt, sind wir davon überzeugt, dass wir durch die Gruppenzusammensetzung auf Arbeitsebene große Synergien erzielen“, so Nina Baierl vom Referat Organisation.