Nach dem Aufbau der Schleuse konnte durch Thorsten Machwirth, Leiter des Gefahrstoffzuges Weißenthurm, Thomas Brunnhübner, Referatsleiter des Veterinäramtes, Ingolf Ulmen vom Referat für Zivil- und Katastrophenschutz und Michael Wildey, den Leiter des THW Ortsverbandes Mayen festgestellt werden, dass die Schleuse funktionstüchtig ist.

Hygieneschleuse bereit für den Einsatz

Veterinäramt übte gemeinsam mit Gefahrstoffzug Weißenthurm und THW Mayen - In einer gemeinsamen Übung des Veterinäramtes der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit dem Gefahrstoffzug Weißenthurm und dem THW Mayen wurde die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Fahrzeug-Hygieneschleuse getestet und die Dekontamination von Fahrzeugen geübt. Fazit: Für den Einsatz ist alles bereit.

„Bei einer Tierseuche ist höchste Hygiene geboten, damit Krankheitserreger nicht verbreitet werden. Das gilt auch für Fahrzeuge“, erklärt Dr. Christian-Paul Bieber vom Veterinäramt den Hintergrund der Übung. Im realen Einsatz ist Zeit ein sehr wichtiger Faktor, damit sich eine Tierseuche nicht verbreitet. „Die Funktionsfähigkeit der Schleuse müssen wir regelmäßig überprüfen, damit wir uns im Ernstfall zu 100 Prozent auf das Material verlassen können und keine Verzögerungen durch mögliche Defekte entstehen. Wichtig war deshalb auch, dass die Herstellerfirma bei der Übung mit dabei war“, so Thomas Brunnhübner, der Referatsleiter für Veterinärdienst in der Kreisverwaltung.

Die Schaumdesinfektionsschleuse enthält modular kombinierbare Einzelkomponenten zum Aufschäumen und Ausbringen einer Desinfektions- oder Reinigungslösung. Neben Handschaumlanzen und Schaumbogen mit Unterbodendesinfektion sind eine Durchfahrwanne sowie Komponenten zur Wasser- und Abwasserbevorratung enthalten.

Im Tierseuchenfall sind der Gefahrstoffzug Weißenthurm und das THW Mayen sowohl für den Transport als auch den Aufbau der Anlagen verantwortlich. „Wir sind sehr dankbar, dass uns beide mit ihren ehrenamtlichen Helfern bei der Übung so engagiert unterstützt haben und auch im Krisenfall zur Verfügung stehen“, sagte Brunnhübner abschließend.