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Nigeria – ein Land zwischen wirtschaftlicher Stärke und Hungersnot

Gesprächsabend am 27. Mai in St. Sebastian - Wie sieht die aktuelle Situation in Nigeria aus? Gibt es wirklich eine Demokratisierung nach den Wahlen 2015? An einem von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz initiierten Gesprächsabend am 27. Mai, um 18 Uhr im Internationalen Kulturzentrum in St. Sebastian werden diese und viele weitere Fragen beantwortet sowie landeskundliche Hintergründe vermittelt. Fachreferent ist Jan Rogge. Er arbeitete als Fachkraft der Entwicklungszusammenarbeit von 2013 bis 2017 in Nigeria und ist heute freier Gutachter und Referent für das Programm „Bildung trifft Entwicklung“.

Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1960 gab es immer wieder Kämpfe um die Macht zwischen Offizieren und Putschisten. Die Geschichte des Landes ist von Umsturzversuchen, Militärdiktaturen und gescheiterten zivilen Regierungen gekennzeichnet. Auch heute herrscht im Land weiterhin ein tiefgreifender Konflikt. Hoffnung gaben  die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Jahr 2015, die den ersten friedlichen Machtwechsel herbeigeführt haben. Trotzdem beeinträchtigten die Terrorgruppe „Boko Haram“ und deren Splittergruppen weiterhin das Leben von vielen Nigerianern. Die nigerianischen Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, das Gewaltenmonopol des Staates zu sichern. Diese Situation führte dazu, dass viele Nigerianer ihre Lebensgrundlage verloren und  heute in Flüchtlingscamps leben oder geflohen sind. 

Die Veranstaltung am Montag, den 27. Mai, um 18 Uhr im Internationalen Kulturzentrum, Hauptstraße 41, 56220 St. Sebastian ist kostenlos. Mehr Infos und Anmeldungen unter Telefon 0261/108-655 -527, -536 oder per Email unter .