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Telemedizin am Standort Mayen soll im Juni starten

Förderbescheid des Landes für Projekt von Landkreis und Gemeinschaftsklinikum rückt in greifbare Nähe - Der Start des Telemedizinzentrums am St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen steht unmittelbar bevor. In einem Abstimmungstermin zwischen Kreisverwaltung, Gesundheitsministerium, Verantwortlichen des Mayener St. Elisabeth Krankenhauses und Softwareentwicklern der Firma Qurasoft wurden die letzten offen Fragen geklärt. Das Ministerium prüft nun den vorzeitigen Maßnahmenbeginn zum 1. Juni. Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth freut sich, dass es bald an die Umsetzung geht: „Das einzigartige Projekt ist eine weitere Aufwertung des Krankenhausstandortes Mayen. Es ist ein wichtiger Schritt in der Etablierung von Telemedizin im ländlichen Raum. Wir sehen darin einen Baustein zur Sicherung der flächendeckenden medizinischen Versorgung im Landkreis Mayen-Koblenz.“ Bereits Ende des vergangenen Jahres hat der Kreistag Mittel in Höhe von 150.000 Euro für die „Herz-App“ bewilligt.

Das Projekt ist auf Herzpatienten ausgerichtet. Bei ihnen werden Daten über eine App erfasst, in Echtzeit an ein neu einzurichtendes Telemedizin-Zentrum beim St. Elisabeth Krankenhaus Mayen übertragen und von den dort angestellten Ärzten kontrolliert. Der Hausarzt führt die Routineuntersuchungen durch und verständigt sich über die Ergebnisse mit dem Telemedizin-Zentrum in Mayen. Das Monitoring kann von den Ärzten auch im Rahmen eines Telearbeitsplatzes erfolgen und ermöglicht damit dem Gemeinschaftsklinikum attraktive Teilzeitarbeitsplätze anzubieten.