Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, Stephanie Berdel, die für die Europawahl zuständige Mitarbeiterin im Kreishaus, und Büroleiterin Petra Kretzschmann (von links) sind sichtlich zufrieden mit dem Wahltag und den anschließenden Arbeiten. Im Hintergrund prüfen Mitarbeiter die Wahlniederschriften der Urnen-Europawahl.

Wahlarbeit im Kreishaus geht weiter

Europawahl auch nach dem Wahlsonntag nicht abgeschlossen - 46.566 Briefwahlstimmen wurden gestern im Kreishaus ausgezählt. Das Ergebnis für das Kreisgebiet wurde um 21:32 Uhr freigegeben. Damit war die Arbeit im Kreishaus jedoch lange noch nicht getan.

„Die Aufräumarbeiten haben uns noch ein paar Stunden länger bis in die Nacht beschäftigt“, berichtet Stephanie Berdel, die für die Europawahl zuständige Mitarbeiterin im Kreishaus. Immerhin waren über 350 ehrenamtliche Helfer und Kreismitarbeiter, aufgeteilt auf fast 50 Büros, am Wahlsonntag im Kreishaus aktiv gewesen. Die Büros der Wahlvorstände und zahlreiche weitere, die als IT- und Möbellager genutzt wurden, mussten am nächsten Morgen jedoch für die normale Arbeit wieder zur Verfügung stehen. Deshalb hieß es: Aufräumen, Reinigen und wieder die Technik installieren. Neben dem logistischen Rückbau des Kreishauses steht am heutigen Montag die Prüfung von 231 Wahlniederschriften der Urnen-Europawahl an. Eventuelle Fehler müssen mit den Kommunen besprochen und anschließend korrigiert werden. „Das endgültige Ergebnis wird im Rahmen der Wahlausschusssitzung am 3. Juni festgestellt“, erklärt Berdel.

„Die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern der Kreisverwaltung und den ehrenamtlichen Helfern hat hervorragend funktioniert. Ich danke jedem einzelnen, der sich die Zeit genommen und uns beim Auszählen unterstützt hat“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth die Wichtigkeit der zahlreichen ehrenamtlichen Wahlhelfer.

Auch Petra Kretzschmann, die als neue Büroleiterin im Kreishaus erstmals die Verantwortung für die Auszählung der Europawahl im Kreishaus trug, ist mit dem Verlauf mehr als zufrieden: „Ein dickes Lob gilt meinen Mitarbeitern. Die Vorbereitungen laufen zwar bereits seit Mitte des letzten Jahres, doch dass alles am Wahltag so reibungslos verläuft, ist nicht selbstverständlich. Wenn man die Arbeit von über 350 Menschen auf kleinstem Raum koordiniert, diese gleichzeitig mit Essen und Getränken versorgt und das Gesamtergebnis auf die Stimme genau richtig sein muss, kann man das als Mammutaufgabe bezeichnen, die hervorragend bewältigt wurde.“