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Was kann man gegen das Insektensterben tun?

Veranstaltung am 6. Juni in der Kreisverwaltung - Der Landkreis Mayen-Koblenz hat gemeinsam mit der Stadt Koblenz das Projekt „Mehr als nur Grün“ gestartet, um dem Insektensterben und dem zunehmenden Rückgang der Biodiversität entgegenzuwirken und eine klimafreundliche Grünflächenentwicklung zu fördern. Am Donnerstag, 6. Juni, um 18:30 Uhr findet eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Das große Insektensterben – Was es bedeutet und was wir jetzt tun müssen“ in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Bahnstraße 9, in Koblenz statt.

An dem Abend wird es darum gehen, welche Bedeutung Insekten für die Natur und insbesondere für die Pflanzen haben. „Insekten nehmen vielfältige Funktionen ein, die wir auf den ersten oder zweiten Blick nicht sehen: Sie sind Bestäuber, Nahrungsquelle, kleine Landschaftsgärtner, Recycler und Regulierer von Energie- und Nährstoffflüssen, aber auch Dienstleister für den Menschen“, so Rüdiger Kape, der Koordinator der Integrierten Umweltberatung im Landkreis. Referent ist der promovierte Biologe Andreas Segerer, der seit 1998 als Schmetterlingskundler an der Zoologischen Staatssammlung München beschäftigt ist. Außerdem ist er Präsident einer der größten insektenkundlichen Vereine im deutschsprachigen Raum und Mitautor eines Fachbuches. Segerer wird am 6. Juni auch skizzieren, wie eine Welt ohne Insekten aussehen würde und wie es heute um die Insektenvielfalt steht: Es besteht dringender Handlungsbedarf. „Mehr als nur Grün - Biodiversität und Klimawandel“ wird vom Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz mit Förderung des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Aktion Grün durchführt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um vorige Anmeldung wird gebeten bei Lina Kopiske, E-Mail: ; Tel.: 0261/108-417.