Verwaltungsleistungen von A-Z

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Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (Sozialhilfe)

Leistungsbeschreibung

Wenn Ihre Einkünfte im Alter (Rente) oder bei voller Erwerbsminderung nicht für den notwendigen Lebensunterhalt ausreichen, können Sie die Grundsicherung beantragen.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz
Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung haben bedürftige Personen, mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, die
  • zumindest das 65. Lebensjahr vollendet haben beziehungsweise
  • das 18. Lebensjahr vollendet haben und dauerhaft voll erwerbsgemindert sind.

Die Leistungen entsprechen denen der Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen.

 Besonderheiten

  • Die Leistung wird auf Antrag gewährt.
  • In der Regel umfasst der Bewilligungszeitraum zwölf Kalendermonate. Danach ist ein neuer Antrag zu stellen.
  • Unterhaltsansprüche der Leistungsberechtigten gegenüber ihren Kindern und Eltern bleiben unberücksichtigt, sofern deren jährliches Gesamteinkommen unter einem Betrag von 100.000,00 Euro liegt.

 Wie wird die dauerhaft volle Erwerbsminderung festgestellt?

Ist diese Feststellung wegen fehlender Rentenansprüche noch nicht erfolgt, hat der zuständige Rentenversicherungsträger auf Anforderung die notwendigen Feststellungen zu treffen.

Eine volle Erwerbsminderung ist gegeben, wenn die Person wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande ist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich zu arbeiten. Von der Dauerhaftigkeit ist auszugehen, wenn unwahrscheinlich ist, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit behoben werden kann.
 
Beschäftigte in einer Werkstatt für behinderte Menschen zählen kraft Gesetzes zu den dauerhaft voll erwerbsgeminderten Personen. Eine gesonderte Feststellung ist hier nicht erforderlich.

Auskünfte erteilen die Sozialämter der Stadt- und Verbandsgemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz die regelmäßig auch für die Entscheidung über Anträge auf Gewährung von Grundsicherung zuständig sind.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Leistungen der Grundsicherung beginnen mit der Antragstellung. Für Zeiträume vor dem Antrag gibt es keine Nachzahlungen. Die Grundsicherungsleistung wird regelmäßig für 12 Kalendermonate bewilligt und dann überprüft. Ändern sich im Bewilligungszeitraum die persönlichen oder finanziellen Verhältnisse, sind die Änderungen mitzuteilen. Erhöhte Leistungen werden frühestens vom Ersten des Monats gezahlt, in dem die Änderungsmitteilung erfolgt ist. Deshalb ist es wichtig, Änderungen, wie z. B. eine Mieterhöhung, sofort mitzuteilen.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Deutschen Rentenversicherung.