Hilfen für Neuzugewanderte

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unterstützt Flüchtlinge auf vielfältige Weise, damit diese sich zügig im Landkreis zurecht finden und die Integration gelingen kann.

  • Koordination Flüchtlingshilfen

    Flüchtlinge, die neu im Landkreis Mayen-Koblenz ankommen und ihre ehrenamtlichen Unterstützer vor Ort benötigten oftmals Hinweise, wo sie die richtigen Ansprechpartner für ihre Fragen finden. Die Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfen klärt aufkommende Fragen und nennt bei Bedarf Ansprechpartner für eine eingehende fachliche Beratung und Unterstützung.


    Die "Koordination Flüchtlingshilfen" ist Lotse für Flüchtlinge. Als erste Anlaufstelle können allgemeine Fragen geklärt werden oder bei konkreten Fallgestaltungen die richtigen Ansprechpartner für einen intensiverem Beratungs- und Unterstützungsbedarf benannt werden. 

    Die Koordinierungsstelle unterstützt die Arbeit der ehrenamtlichen Bürger durch Bereitstellung von Informationen, durch Schulungen und durch Vernetzung. Einrichtungen und Initiativen werden bedarfsgerecht. Fachliche Informationen können auf einer der Social-Media-Plattform "Netzwerk Flüchtlingshilfen" ausgetauscht werden, Schulungen helfen, spezifische Themen fachlich zu vertiefen, Vernetzung erfolgt bedarfsgerecht, um die Integration von Flüchtlingen zu beschleunigen.

    Ansprechpartner: Michael Kock
                                      0261/108-655
                                     

  • Projekt "MiKo-MYK"

    Drittstaatenangehörige allgemein und Flüchtlinge im Speziellen müssen verschiedene Behörden und Institutionen anlaufen, damit sie in Deutschland leben und arbeiten dürfen und die deutsche Sprache erlernen. Das Projekt MiKo-MYK richtet sich an alle Verwaltungseinheiten, und Institutionen, innerhalb und außerhalb des Landkreises Mayen-Koblenz, die mit der Betreuung, Beratung und Versorgung der Personengruppen beauftragt sind.

    Das Ziel des Projektes ist einerseits, zwischen den Behörden und anderen am Integrationsprozess beteiligten Einrichtungen, wie Verbänden, Vereinen, Migrationsdiensten  und religiösen Organisationen ein tragbares Netzwerk aufzubauen, um die Kommunikation untereinander anzuregen. Die Behörden und Institutionen sollen anderseits interkulturell qualifiziert werden, um auf steigende kulturelle Vielfalt angemessen reagieren zu können und die Kulturelle Vielfalt als eine Chance für die Gesellschaft insgesamt zu verstehen.  

    Projekt "MiKo-MYK"Dieses Projekt des Jobcenters Mayen-Koblenz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert. Das Projekt MiKo-MYK läuft vom 30.06.15 bis zum 29.06.18.

          

    Ansprechpartner:  Michael Kock (Projektkoordinator)
                                        0261/108-655
                                       

                                        Ingrid Bäumler
                                        0261/108-527
                                        

                                        Britta Kasper
                                        0261/108-536
                                       

  • Willkommensatlas
  • Spenden willkommen

    Der Landkreis hat ein Spendenkonto "Willkommen in MYK" eingerichtet.
    Die Spendengelder des Kontos sollen für Projekte, Initiativen, Veranstaltungen etc. verwendet werden, die von Vereinen, Verbänden, Schulen oder Kommunen ins Leben gerufen werden, um damit Kindern und Jugendlichen, die als Flüchtlinge in Mayen-Koblenz ankommen, willkommen zu heißen und zu integrieren.

    Beispiele:
    Flüchtlingskinder werden in einen Fußballverein aufgenommen. Über das Konto wird wird die Erstausstattung mit Fußballschuhen und Trikot finanziert.Aktionsnachmittag mit ehrenamtlicher Betreuung und Spielangebot - die Materialkosten werden durch das Spendenkonto getragen.

    Wer Maßnahmen, wie die obigen unterstützen will, kann auf das unten genannte Konto spenden.

    Bank:   Sparkasse Koblenz
    IBAN:   DE53 5705 0120 0000 3666 66
    BIC:      MALADE51KOB

  • Konzeption der Flüchtlings- und Integrationsarbeit 2018

    Hier geht's zur Konzeption

  • Sprachförderung

    Personen, die aus den Krisengebieten nach Deutschland kommen, benötigen frühzeitig Deutschunterricht, um sich im Alltag verständigen zu können. Integrationskurse stehen nicht zeitnah, nicht lückenlos und auch nicht für alle Asylbewerber zur Verfügung. 

    Daher hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zum ein eigenes Sprachförderprogramm auf den Weg gebracht. Das Sprachförderprogramm richtet sich an Bildungsanbieter, die Deutschsprachkurse für erwachsene Asylbewerber anbieten. In den Sprachkursen der Bildungsanbieter sollen vorrangig Asylbewerber Deutschunterricht erhalten, die (noch) nicht in einen Integrationskuirs einsteigen können. Das Sprachförderprogramm soll die Selbsthilfemöglichkeiten des Asylbewerbers stärken und eine gegenseitige Verständigung  ermöglichen. Sonstige Migranten, die keinen Integrationskurs besuchen, können bei freien Kurskapazitäten an den Sprachkursen teilnehmen. Somit ist eine Sprachförderung vom ersten Tag gewährleistet.

     
  • Fachkräfte-Allianz

    Viele Flüchtlinge, die im Landkreis Mayen-Koblenz untergebracht werden, verfügen über Qualifikationen, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt dringend gesucht werden. Die Fachkräfte-Allianz unter Federführung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein und mit Unterstützung der Koordinierungsstelle für Flüchtlingshilfen hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Qualifikation der asylsuchenden Flüchtlinge bereits ab der Ankunft im Landkreis zu erfassen und auszuwerten. Ausgehend von der jeweiligen Qualifikation werden konkrete Termine in den Institutionen vereinbart, um die berufliche Integration der Flüchtlinge zu verbessern und den Fachkräftemangel auszugleichen. Die Fachkräfte-Allianz ist ein Zusammenschluss aus Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein mbH, Arbeitsagentur Koblenz-Mayen, Jobcenter Mayen-Koblenz, Industrie- und Handelskammer Koblenz, Handwerkskammer Koblenz, Deutscher Gewerkschaftsbund und Kreishandwerkerschaft.

  • freiwillige Rückkehr

    Mit Hilfe des Programms „Landesinitiative Rückkehr 2005“ des Landes Rheinland-Pfalz soll die freiwillige Rückkehr ausreisepflichtiger und ausreisewilliger Personen gefördert werden.

    Ziel ist es, die Hilfe nicht nur auf die Übernahme der Aufwendungen die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Vorbereitung der Rückkehr stehen zu beschränken. Vielmehr soll in Zusammenarbeit mit den Rückkehrern, Rückkehrmaßnahmen entwickelt werden, die auf das Individualschicksal eines jeden einzelnen abstellen. 

    Als Einzelfallhilfen können insbesondere die folgenden Geld- und/oder Sachleistungen gewährt werden FahrtkostenTransportkostenStartbeihilfe Mietkosten im Heimatland für maximal sechs Monate Leistungen zum Existenzaufbau Aufwendungen auf Grund besonderer Lebensumstände (zum Beispiel Medikamente).
    Die Art und der Umpfang der Hilfe soll die individuelle Situation berücksichtigen.   Weitere Informationen erhalten Sie hier.

    Ansprechpartner


    Christian Engers
    Tel: 0261 / 108 - 539
    Fax: 0261/ 108 8 - 539

    Thomas Urban
    Tel: 0261 / 108 - 145
    Fax: 0261 / 108 8 - 145

  • DOLMAZ-Dolmetscheranlaufzentrum Mayen-Koblenz

    Unsere Aufgaben und Angebote im Überblick

    • Vermittlung von ehrenamtlichen Dolmetschern und Übersetzern an Behörden, soziale Einrichtungen, Schulen oder Arztpraxen, usw.
    • Beratung von Personen, die sich als ehrenamtliche „Laiendolmetscher“ betätigen möchten
    • Beratung, Qualifizierung und Supervision für Laiendolmetscher, die am Projekt teilnehmen
    • Aufbau eines regionalen Vermittlungsnetzwerks von Laiendolmetschern, um sich gegenseitig bei der Vermittlung von Dolmetschern und Übersetzern zu unterstützen
    • Bescheinigung der ehrenamtlichen Tätigkeit als Laiendolmetscher oder Übersetzer im Projekt

     Wir für Sie und miteinander!

    Der Landkreis Mayen-Koblenz ist ein weltoffener Landkreis und fördert die berufliche und gesellschaftliche Integration von neuzugewanderten Menschen in vielfältiger Weise. Hierzu zählt auch das Projekt „DOLMAZ Dolmetscher-Anlaufzentrum Mayen-Koblenz“. Das Projekt betreut Menschen, die sich ehrenamtlich als Laiendolmetscher in der Region betätigen möchten. 

    Laiendolmetscher können helfen

    Viele Neuzugewanderte sind durch Sprach- und Integrationskurse zwar in der Lage, sich im Alltag zu verständigen, ihnen fehlt jedoch in besonderen Gesprächssituationen die Sprachkompetenz, um einen für beide Seiten zufriedenstellenden Dialog zu führen.

    Im Gespräch können Missverständnisse entstehen, die die Integration der betroffenen Person erschweren. Einige Menschen aus der Region stellen sich als Laiendolmetscher zur Verfügung, um diese natürlichen Verständigungshürden abzubauen. Sie werden von regionalen Organisationen wie DOLMAZ bei Bedarf vermittelt.  

    Laiendolmetscher werden

    Sie möchten sich ehrenamtlich betätigen? Sie haben Spaß an der Arbeit mit Menschen und Sie sprechen neben Deutsch eine weitere Sprache verhandlungsicher? Das Projekt DOLMAZ bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Zweitsprache für einen guten Zweck zu nutzen und anderen Menschen das Ankommen zu erleichtern.  

    Laiendolmetscher buchen

    Sie sind in einer sozialen Einrichtung, Schule, Behörde oder einer Arztpraxis im Landkreis Mayen-Koblenz tätig und benötigen für einen anstehenden Termin einen Laiendolmetscher? Oder Sie möchten eine Text übersetzen lassen? Dann kann Ihnen das Projekt DOLMAZ bei der Suche nach einem geeigneten Dolmetscher oder Übersetzer behilflich sein. Die Aufwendungen des ehrenamtlichen Dolmetschers oder Übersetzers werden vom jeweiligen Auftraggeber erstattet. 

    Laiendolmetscher brauchen Begleitung

    Die Laiendolmetscher des Projekts werden fachlich begleitet und erhalten regelmäßige Schulungs- und Supervisionsangebote. Auf Wunsch wird ihnen für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit eine Bescheinigung ausgestellt.

    Kontaktieren Sie uns:

    Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
    Ref. 5.2.95 – Projekt DOLMAZ
    Julia Seidl
    Tel. 0261/108-536
    E-Mail:

    Die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit Mitteln des Förderprogramms „Dialogbotschafter“ finanziell am Projekt.

  • Schulungsprogramm Ehrenamt Flüchtlingshilfe

    Für uns ist die Unterstützung des Ehrenamts von besonderer Bedeutung. Das „Schulungsprogramm für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ soll das bestehende Engagement im Landkreis Mayen-Koblenz unterstützen und Interesse bei Bürgern wecken, die sich in diesem Bereich noch engagieren möchten. Wir wollen mit den Schulungen dazu beitragen, dass die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe ein gutes Wissensfundament für ihre freiwillige Arbeit erhält. 

    Wesentliche Ziele des Schulungsprogramms sind:

    a)    die Qualität der inhaltlichen Arbeit der Ehrenamtlicher zu sichern,

    b)    die Vernetzung und den Austausch der Ehrenamtler untereinander zu fördern,

    c)    einerseits die Motivation der Ehrenamtlichen weiter zu stärken und

    d)    andererseits auch die Grenzen des Ehrenamts zum Eigenschutz aufzuzeigen. 

    Wir würden uns freuen, wenn das Schulungsprogramm Ihr Interesse weckt. Es richtet sich an ehrenamtliche Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe im Landkreis Mayen-Koblenz, kann aber auch von hauptamtlichen Fachkräften und sonstigen interessierten Bürgern aus der gesamten Region zur Wissensvertiefung genutzt werden. 

    Ein herzliches Dankeschön gilt den insgesamt 15 Kooperationspartnern für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Ein Dankeschön gilt in jedem Fall aber auch an die Ehrenamtlichen vor Ort, für ihr Interesse an der Flüchtlingsarbeit und an den angebotenen Themen.

    Hier finden Sie das aktuelle Schulungsprogramm zum Download.

Ansprechpartner

Koordination Flüchtlingshilfen

/ Soziale Grundleistungen, Bildung und Teilhabe, Asylwesen (Referat 5.2.95) / Herrn Michael Kock

Kontakt

Visitenkarte: Kontaktdaten als Visitenkarte herunterladen

Postadresse

Raum-Nr.: 035
Stockwerk: Erdgeschoss
Bahnhofstraße 9
56068 Koblenz 

Aufgaben

Koordination Flüchtlingshilfen

Projektleitung Projekt ‚MiKo-MYK‘ des Jobcenters Mayen-Koblenz

Zugeordnete Abteilungen

Zuständige Leistungen