Bereits zum fünften Mal zeichnete der Landkreis Mayen-Koblenz familienfreundliche Unternehmen aus.

Familienfreundliche Betriebe ausgezeichnet

Mayen-Koblenzer Unternehmen sind innovativ aufgestellt - Familienfreundliche Personalpolitik ist seit Jahren im Fokus und bereits zum fünften Mal zeichnet der Landkreis Mayen-Koblenz Unternehmen aus, die sich in besonderem Maße für eine familienbewusste Personalpolitik engagieren.

„Der Wettbewerb um Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung ist in vollem Gange. Die aktuelle Arbeitslosenquote im Landkreis liegt bei 2,8 Prozent. Sowohl die Arbeitslosenquote sinkt als auch die Anzahl der freien Stellen. Unternehmen müssen mit vielfältigen Maßnahmen um Fachkräfte werben und dabei spielen Maßnahmen zur Vereinbarkeit eine besonders wichtige Rolle“, erklärte Landrat Dr. Alexander Saftig bei der Verleihung der Preise auf Burg Namedy. Da flexible Arbeitszeiten und flexible Arbeitsorte vielerorts schon Standard sind, standen beim diesjährigen Wettbewerb vor allem moderne Kommunikationsformen und Marketingstrategien sowie betriebliche Gesundheitsangebote im Fokus. Auch die Förderung von Diversität spielte eine wichtige Rolle bei der Bewertung. Mit der Förderung von Vielfalt reagieren Unternehmen auf die sich verändernde Gesellschaft und die durch Globalisierung immer stärker vernetzten Arbeits- und Lebenswelten der Menschen.

Am Wettbewerb nahmen kleine und große Unternehmen aus verschiedenen Branchen teil. Das Handwerk war genauso vertreten wie soziale Einrichtungen oder Industrieunternehmen. „Das zeigt, dass familienbewusste Personalpolitik in allen Bereichen ein Thema ist“, sagte der Landrat erfreut. Nachdem die Bewerbungsbögen von einer Jury, besetzt von Vertretern aus Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Hochschule Koblenz, Arbeitsagentur, Jobcenter und Kreisverwaltung ausgewertet wurden, erfolgte die Bewertung in drei Kategorien. Dabei orientierte sich die Jury an der Anzahl der Beschäftigten eines Unternehmens.

Den ersten Platz in der Kategorie mit bis zu 20 Beschäftigten belegte die PSI Technics GmbH aus Urmitz vor dem Malerfachbetrieb Otmar Klein aus Mendig und Andreas Fuhrmann Antriebs- und Krantechnik aus Kehrig. Die Zweit- und Drittplatzierten punkteten vor allem durch ihr betriebliches Gesundheitsmanagement. PSI überzeugte durch die Aktivitäten in den Sozialen Medien, vielfältige Gesundheitsangebote, wie gemeinsame Blutspenden oder Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen sowie eine gelebte Familienfreundlichkeit.

Bei den Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten belegte Action Light Veranstaltungstechnik aus Urmitz mit moderner Personalgewinnung und einem großen Wohlfühlfaktor im Unternehmen den dritten Platz. Auf Platz zwei landete das Monte Mare aus Andernach, das in vielfältiger Weise moderne Kommunikationswege nutzt und auf Messen und in Schulen vertreten ist. „Vielfältige Rahmenbedingungen, wie die Unterstützung bei Wohnungssuche, Ferienbetreuung und auf persönliche Bedürfnisse ausgerichtete Arbeitszeitvereinbarung prägen Ihr Unternehmensbild“, lobte Landrat Saftig Geschäftsführer Patrick Doll, der den Preis entgegennahm. Den ersten Platz sicherte sich die Akotherm GmbH aus Bendorf durch ihre Vielzahl an familienfreundlichen Angeboten und die Bereitstellung moderner Kommunikationsmöglichkeiten, wie Videokonferenzen. Punkten konnte das Unternehmen auch durch eine bewusste Förderung von Diversität – unter anderem durch Schulungsangebote oder gemeinsame Aktivitäten. 

Bei den Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigen belegte Thyssenkrupp Rasselstein aus Andernach den dritten Platz. Das Unternehmen, das bereits 2010 Preisträger war, überzeugte die Jury durch die vielfältigen Maßnahmen zur Außendarstellung, innerbetriebliche Paten für neue Mitarbeiter und Geflüchtete, eine interne Mitfahrerbörse und ein breit angelegtes Gesundheitsmanagement. Auf Platz zwei landete die Projekt 3 GmbH aus Mayen. Das Unternehmen zeichnet sich durch moderne Kommunikationswege aus und engagiert sich mit einer Vielzahl von Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement. Besonders ausgeprägt ist das Thema der Vielfalt im Personalwesen: Es gibt Schulungsangebote zur Anpassung fremder Kulturen, die Begegnung verschiedener Kulturen im Arbeitsalltag oder auch verschiedene Esskulturen werden innerhalb des Speiseangebotes berücksichtigt. Als Sieger in der Kategorie wurde Niesmann+Bischoff aus Polch ausgezeichnet. Flexible Arbeitszeiten, flexibler Arbeitsort, Elternförderung, Ferienbetreuung, Gesundheitsförderung, unternehmensfinanzierte Sprachkurse und vieles mehr hatten das Unternehmen bereits in vorangegangenen Wettbewerbern zum Preisträger gemacht. In diesem Jahr überzeugte Niesmann+Bischoff durch die Vielfältigkeit der Außendarstellung, die von Sozialen Medien über die Teilnahme an Messen bis zu Talentwettbewerben und vielem mehr reicht. Außerdem werden Mitarbeiter mit zu pflegenden Angehörigen unterstützt und Flüchtlinge hervorragend in den Arbeitsalltag integriert.

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