Die Mitarbeiterkinder gingen unter anderem als kleine Imker auf Entdeckungstour.

Ereignisreiche und spannende Tage für Ferienkinder im Landkreis Mayen-Koblenz

Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder von familienfreundlichen Unternehmen - Spielen, forschen, entdecken, gemeinsam gesund und vegetarisch kochen, Honig schleudern sowie Fledermausnistkästen und Insektenhotels bauen und bunt verzieren: Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz geht beim Dauerprojekt „Familienfreundlicher Landkreis“ selbst mit gutem Beispiel voran und organisierte in Kooperation mit dem Mayener Netzwerk Beruf & Familie in Mayen sowie mit der Sparkasse Koblenz in Koblenz auch in diesem Jahr wieder eine Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder in den ersten beiden Sommerferienwochen. „Die Eltern können mit ihrem Urlaubsanspruch die insgesamt zwölf Wochen Schulferien pro Jahr nicht abdecken. Mit ergänzenden Angeboten können wir sie entlasten“, betont Projektkoordinatorin Lea Bales. Das Programm gestaltete René Hofmann von „Nutz Garten Natürlich“. „Unsere Motivation ist es, Menschen und Natur zu vereinen sowie den Kindern Wissen um den Anbau unserer Nahrung zu vermitteln. Ziel ist es, ein neues Bewusstsein für die Vorgänge in unserer Umwelt zu schaffen“, so Hofmann.

Geboten wurde den Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren ein pädagogisch wertvolles Kreativangebot: In der ersten Sommerferienwoche besuchten die Schüler neben den Erlebniswelten Grubenfeld und dem Eifelmuseum auch das Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen. Die Erlebniswelten ließen die 7.000-jährige Abbaugeschichte vulkanischen Basalts lebendig werden und vermittelten in einer modernen Mitmach-Ausstellung ein Gefühl für die Mühen und Gefahren in der damaligen Zeit. Im Bienenzentrum informierten die Mayener Spezialisten über das Leben der Bienen, deren enorme Bedeutung für die Natur sowie die Honigernte. In der zweiten Sommerferienwoche ging es für die Kinder in das Spielhaus am Moselufer in Koblenz. Das attraktive Programm bot den Schülern viele reizvolle und interessante Aktivitäten. Zudem verbrachten sie Zeit im nahegelegenen Nutzgarten, lernten vieles über „Nützlinge“ und „Schädlinge“ und konnten selbst etwas anpflanzen. „Es ist nicht das Gemüse, es ist das Wirken im Garten, das uns gesund hält“, so Hofmann.

Gefördert wurde die Ferienbetreuung aus Zuschüssen des Landkreises, der Stiftung der Kreissparkasse Mayen „Für unsere Jugend“ sowie der Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel.

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