Kindertagespflege

Landkreis hat Vorreiterrolle in der Kindertagespflege

Kreis Mayen-Koblenz schult 13 Tagespflegepersonen - Der erste Qualifizierungskurs nach den neuen Richtlinien des Landes Rheinland-Pfalz für die Zulassung als Kindertagespflegepersonen wurde von dreizehn Absolventinnen erfolgreich abgeschlossen. Aktuell läuft bereits der nächste Qualifizierungskurs mit elf neuen Teilnehmerinnen. Beide Kurse wurden vom Kreisjugendamt in Zusammenarbeit mit den Katholischen Familienbildungsstätten Mayen und Andernach auf Basis eines gemeinsam erarbeiteten und landesweit anerkannten Lehrplans konzipiert.  Im nördlichen Rheinland-Pfalz ist das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz damit das erste Jugendamt, das die neuen Landesrichtlinien umgesetzt hat und somit die qualitativ hohen Maßstäbe der neuen Qualifizierung erfüllt.

Um berufstätigen Eltern flexible Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen, ist es enorm wichtig, dass den Eltern neben den institutionellen Betreuungsformen auch Betreuungsmöglichkeiten im Rahmen der Kindertagespflege angeboten werden können. Zurzeit kann das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz auf 70 Tagespflegepersonen mit 294 Betreuungsplätzen im Rahmen der Kindertagespflege zurückgreifen.

Die Absolventinnen haben in einer berufsbegleitenden Ausbildung über eineinhalb  Jahre sowohl pädagogische, rechtliche, kommunikative als auch kaufmännische Fachkenntnisse erworben. Ausbildungsbestandteil ist seit 2017 auch ein vierzigstündiges Praktikum bei einer erfahrenen Tagespflegeperson. So können die angehenden Tagespflegepersonen auf ihre anspruchsvolle Arbeit für die Praxis vorbereitet werden.

Im Herbst findet in Andernach die Nachqualifizierung der Tagespflegepersonen statt, die nach dem früheren Richtlinien geschult wurden. Weitere Nachschulungen sind auch in Mayen geplant. Darüber hinaus bietet der Fachdienst Kindertagespflege im Kreishaus Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen pädagogischen und rechtlichen Themen an.

Weitere Informationen rund um die Ausbildung und Tätigkeit als Tagespflegeperson sowie Bewerbungen für die Teilnahme an zukünftigen Qualifizierungsmaßnahmen bei Dorothee Geishecker, E-Mail , Telefon 0261/108-164, oder bei Monika Vogel, E-Mail , Telefon 0261/108-166.