Führung der Stiftung Wacholderfest

Menschen für die Wacholderheide begeistert

Führung der Stiftung für Natur und Umwelt beim Wacholderfest - „Sie sehen hier keine Naturlandschaft.“  Mit diesen Worten eröffnete Jörg Hilgers, der fachliche Berater der kreiseigenen Stiftung für Natur und Umwelt, die Führung über den Wabelsberg in Langscheid anlässlich des Wacholderfestes. „Das hier ist eine Kulturlandschaft  –  ein Naturparadies aus Menschenhand entstanden.“ Durch seine Führung konnten sich die Teilnehmer von der wunderbaren Landschaft sowie den besonders geschützten Heidelebensräumen, die schon längst verschollen geglaubte Tier- und Pflanzenarten beherbergen, überzeugen.

Trotz der witterungsbedingt widrigen Umstände zeigten sich die Besucher beeindruckt von der Entstehungsgeschichte des LIFE-Projektes über die erforderlichen Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen bis hin zu der inzwischen wieder vorkommenden Artenvielfalt. Während die landeseigenen und kommunalen Flächen vom Land im Rahmen der Biotopbetreuung bearbeitet werden, kümmert sich die Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz um eine Fläche von rund 42 Hektar alleine in den Wacholderheiden.

„Der Erfolg der nachhaltigen Entwicklungspflege ist enorm“, sagt Tanja Stromberg, die Geschäftsstellenleiterin der kreiseigenen Stiftung. „Dazu zählt beispielsweise der Warzenbeißer, eine Heuschreckenart, die sich gut etabliert hat und von den kontinuierlichen Freistellungs- und Entwicklungsmaßnahmen profitiert.“

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