Neuer Jugendscout

Neuer Jugendscout beim Kreisjugendamt

Motivieren, beraten und berufliche Perspektive erarbeiten - Junge Menschen haben oft Schwierigkeiten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Aufgabe des Jugendscouts ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 25 Jahren, die sich aktuell noch nicht in schulischer oder beruflicher Ausbildung befinden, Perspektiven aufzuzeigen und sie zu motivieren. Johann von Hilchen ist neuer Jugendscout für die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Weißenthurm, Vallendar und Rhein- Mosel.

Er knüpft damit an die bisherige Betreuung durch Alisa Rakow an. Von Hilchen war nach seinem Bachelorstudium als Sozialpädagoge an der katholischen Hochschule Mainz  bei einem Träger der ambulanten Jugendhilfe tätig. „Bereits bei dieser Tätigkeit ist mir deutlich geworden, wie schwierig es für junge Erwachsene ohne Orientierung ist, berufliche Perspektiven zu entwickeln. Meine bisherigen Erfahrungen möchte ich in meine Arbeit als Jugendscout einfließen lassen“, sagt von Hilchen.

Bei der Begleitung der 40 bis 60 Jugendlichen spielen viele unterschiedliche Problemlagen eine Rolle: schwierige Schullaufbahnen, fehlender Rückhalt und Isolation durch das soziale Umfeld oder eigene körperliche Einschränkungen sind nur einige Beispiele. Ziel der Unterstützung ist es,  mit den jungen Menschen neue Perspektiven zu erarbeiten, um ihnen aus ihrer schwierigen Lebenssituation zu helfen. Viele der begleiteten Jugendlichen haben ihre Schullaufbahn abgebrochen und können sich nicht aus eigenem Antrieb im Arbeitsmarkt integrieren. Gemeinsam mit den jungen Erwachsenen erarbeitet der Jugendscout mögliche und erreichbare berufliche Ziele, um neue Perspektiven zu schaffen und damit die Selbstwirksamkeitserwartung zu fördern.

Dies wird ermöglicht durch einen persönlichen Kontakt, bei dem der Jugendliche an die enge Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort heran geführt wird. Dabei greift der Jugendscout auf ein Netzwerk an Hilfesystemen zurück, zu dem unter anderem die Jobcenter, Träger der Jugendhilfe, die Agentur für Arbeit und die Schulsozialarbeit zählen.

Von Hilchen teilt sich das Kreisgebiet mit drei weiteren Jugendscouts. Elisabeth-Christin von Berg von der Stadtverwaltung Andernach betreut die Verbandsgemeinde Pellenz und die Stadt Andernach. Rolf Kullmann und Marco Weiler sind zuständig für die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Vordereifel und die Stadt Mayen. Die Beratung durch den Jugendscout ist für die jungen Menschen kostenfrei und wird aus Mitteln des Landes, des Europäischen Sozialfonds und durch das Jobcenter Mayen-Koblenz finanziert.

Weitere Informationen über die Arbeit des Jugendscouts bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz erhält man unter www.kvmyk.de oder direkt bei Johann von Hilchen vom Kreisjugendamt, Tel.: 0261/108-162, E-Mail:

In diesem Internet-Angebot werden Cookies verwendet. Mit der weiteren Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.