Positive Bilanz für WFG-Projekt "Wissen was geht!"

Positive Bilanz für WFG-Projekt „Wissen was geht!“

Angebot zur Berufsorientierung wurde gut angenommen - Die Sommerferienaktion „Wissen was geht!“ war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein hat zusammen mit 23 Unternehmen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz jungen Menschen die Möglichkeit geboten, sich in der schulfreien Zeit einen Eindruck von Berufsbildern und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu verschaffen.

Nach dem Schulabschluss sind viele junge Menschen unentschlossen, welchen Berufsweg sie wählen sollen. Um dem entgegenzuwirken, bietet das Projekt den Jugendlichen eine Orientierungshilfe und zeigt berufliche Perspektiven auf. Die Teilnehmer konnten sich ein erstes Bild vom Berufsleben machen und wertvolle Tipps für Bewerbungen erhalten. Bei individuellen Workshops und praktischen Arbeiten konnten sie ebenfalls eigene Stärken und Schwächen herausfinden und ihr Können unter Beweis stellen. Sie bekamen nicht nur Anregungen für die Berufswahl, sondern auch die Frage beantwortet, welche Fähigkeiten und Eigenschaften junge Menschen für eine bestimmte Ausbildung mitbringen müssen. „Insgesamt hat meinen Kindern und mir die Präsentationsreihe sehr gut gefallen. Sie konnten Einblicke ins Berufsleben gewinnen und sich sicherlich jetzt etwas genauer vorstellen, was es heißt, arbeiten zu gehen, beziehungsweise welcher Beruf für sie in Frage kommt“, berichtete eine Mutter begeistert.

Doch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Unternehmen hat das Projekt eine zentrale Bedeutung. Während es früher noch die Unternehmen waren, die sich die Auszubildenden aussuchen konnten, sind es heute die jungen Menschen, die ihren künftigen Ausbildungsberuf und Ausbildungsbetrieb wählen. Umso wichtiger ist es auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, dass Unternehmen so früh wie möglich auf potenzielle Auszubildende zugehen und diese sowohl für den Betrieb als auch für den Beruf begeistern. „In unseren Augen ist es von großer Bedeutung, jungen Menschen schon früh die große Vielfalt einer Ausbildung näherzubringen. Schülerinnen und Schüler haben somit die Chance, sich Betriebe aufgrund von Interessen auszuwählen und mehr über die dort angebotenen Ausbildungen zu erfahren, die so in ihrem vollen Umfang vielleicht gar nicht bekannt waren“, resultiert die zuständige Mitarbeiterin des Sanitätshauses Wittlich.

Auch die Teilnehmerzahl zeigt, dass der Bedarf an einer Informationsplattform besteht und das Projekt sehr gut angenommen wird. Trotz der Ferien haben sich in diesem Jahr 115 junge Menschen zu 225 Unternehmensbesuchen angemeldet. Während sich manche Jugendliche gezielt Firmen ausgesucht haben, die ihren „Wunschberuf“ anbieten, schnupperten andere in unterschiedlichste Bereiche hinein und knüpften erste Kontakte mit der Arbeitswelt. „Wir haben tolle Firmen in unserer Region, die sich durch dieses Projekt zeigen können. Des Weiteren können auch weniger bekannte Ausbildungsberufe vorgestellt werden. Die Planung für die Teilnahme im nächsten Jahr ist bereits in vollem Gange“, freut sich Projektbetreuerin Annika Dietel.