Machten sich ein Bild vor Ort: Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung und Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, Tanja Stromberg, die Geschäftsstellenleiterin der Stiftung, Gabriele Müller-Dewald, Ortsbürgermeisterin von Langscheid, Verbandsbürgermeister Alfred Schomisch, die Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde Mechthild Stoll sowie Verbandsgemeindemitarbeiterin Laura Rinneburger (v.l.).

Spannende Fakten auf einen Blick

Neue Hinweistafel an der Wacholderheide - Wanderer und Besucher können sich ab sofort noch besser über die Wacholderheide am Wabelsberg bei Langscheid informieren. Die Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz hat auf einer Hinweistafel spannende Fakten über die Entstehung der Heidelandschaften, Entwicklungsmaßnahmen sowie deren Tier- und Pflanzenwelt zusammengetragen. 

Die Heiden in der Osteifel sind durch jahrhundertelange Nutzung entstanden. Durch Rodung und Beweidung entwickelten sich ausgemagerte Böden, auf denen nur äußerst genügsame Pflanzen, wie Wacholder oder Heidekraut überleben konnten. Heute sind die Heiden aufgrund jahrelang durchgeführter Maßnahmen und anschließender Betreuung des Gebietes durch das Land, den Landkreis Mayen-Koblenz und die kreiseigene Stiftung in einem sehr guten Zustand. Damit dieser wertvolle Lebensraum für bedrohte Arten erhalten bleibt, sind kontinuierliche Beweidungs- und Freistellungsmaßnahmen erforderlich. Doch der Einsatz zahlt sich aus: „Die Heidelerche ist mit einem kleinen Brutbestand zurückgekehrt und der vielerorts verschwundene Warzenbeißer kann zwischen Juli und September beobachtet werden“, so Tanja Stromberg, die Geschäftsstellenleiterin der Stiftung. Die Stiftung betreut seit der Gründung 2009 neben anderen Heidegebieten eine rund 6,7 Hektar große Heidefläche am Wabelsberg in Langscheid. „Die Tafel zeigt eindrucksvoll, dass unsere Arbeit Früchte trägt und viele Tier- und Pflanzenarten davon profitieren“, freut sich der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth.