Sieben junge Verwaltungskräfte halten ihre Zertifikate nach zweijährigem Schulungsprogramm in den Händen.

Verwaltungsnachwuchs absolvierte Schulungsprogramm

Kreisverwaltung nimmt junge Mitarbeiter in den Fokus - Sieben junge Verwaltungskräfte der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz absolvierten ein hausinternes zweijähriges Schulungsprogramm. In mehreren Seminaren und Workshops erwarben sie wertvolle Kompetenzen für den Beruf und auch für die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Die Schulungen wurden im Rahmen des Projektes „Arbeitgebermarke MYK“ durchgeführt. „Dabei rücken wir die Kreisverwaltung als Arbeitgeber in den Fokus. Mit einem breitgefächerten Programm möchten wir qualifizierte Nachwuchskräfte und Mitarbeiter finden, fördern und an uns binden“, betont Büroleiterin Petra Kretzschmann. 

Das nun abgeschlossene Programm absolvierten erstmals Mitarbeiter des zweiten Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) und umfasste Schwerpunkte, wie Zeit- und Selbstmanagement, Motivation sowie den Umgang mit schwierigen Situationen. Ein weiteres Kernelement des Förderprogramms stellten Gesprächsrunden mit Verwaltungsleitung, Personalrats sowie der Personalentwicklung dar. Den Teilnehmern wurden außerdem mithilfe hausinterner Vorträge Einblicke in die Pressearbeit sowie das Strategische Zielsystem der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gewährt.

Dorothee Weis, im Kreishaus für Personalentwicklung zuständig, erklärt: „Der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt ist in vollem Gange. Wie alle Unternehmen und Betriebe, die sich zukunftsfähig aufstellen wollen, muss sich auch die Kreisverwaltung überlegen, wie sie sich als attraktiver Arbeitgeber positioniert.“

Antworten gibt ein Konzept, das seit 2011 die Grundlage einer strukturierten und strategisch ausgerichteten Personalentwicklung im Kreishaus ist. Verschiedene Handlungsfelder, wie ein betriebliches Gesundheitsmanagement, die Steigerung der Familienfreundlichkeit  oder der Erwerb von Führungskompetenzen, werden nach und nach bearbeitet und umgesetzt. Bereits seit 2015 stehen die jungen Verwaltungskräfte ganz besonders im Fokus. „Ziel ist es, die individuellen Potenziale des Verwaltungsnachwuchses zu erkennen und deren Persönlichkeiten und soziale Kompetenzen zu unterstützen. Ebenfalls soll die Verwendungsbreite gefördert werden, denn im Kreishaus warten die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche. Es ist wichtig, dass man erkennt, welche Arbeit zu einem passt und wo man seine Kompetenzen bestmöglich einbringen kann. Deshalb wird es zukünftig auch weitere Personalentwicklungsprogramme geben“,  so Weis.