Wenn es im Außendienst brenzlig wird - Deeskalationstraining

Wenn es im Außendienst brenzlig wird

Deeskalationstraining für Mitarbeiter des Veterinäramtes und der Lebensmittelüberwachung - In einem Training in Deeskalation, Selbstbehauptungskompetenz sowie möglicher Prävention durch Gefahrenerkennung am Arbeitsplatz wurden Mitarbeiter des Veterinärdienstes und Lebensmittelüberwachung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz durch den Deeskalationscoach Lars Weiler mit Strategien der Deeskalation und der gewaltfreien Konfliktklärung vertraut gemacht. Dazu der Referatsleiter des Veterinäramtes Thomas Brunnhübner: „Im Außendienst können unsere Mitarbeiter aufgrund ihres Berufes schnell in Auseinandersetzungen verwickelt werden oder müssen Konflikte schlichten. Wenn bei Kontrollen eine hohe Emotionalität herrscht, ist der professionelle Umgang mit Gewaltsituationen wichtig.“

In aller Regel geht es in der täglichen Arbeit der Veterinäre und Lebensmittelkontrolleure sehr friedlich zu. Wenn allerdings Maßnahmen mit unmittelbaren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Existenz der Betriebsinhaber oder gar die Wegnahme eines Haustiers eingeleitet werden müssen, ist die emotionale Belastung bei allen Beteiligten sehr hoch. „Schnell werden unsere Mitarbeiter dann mit aggressivem Verhalten konfrontiert. Das kann bis zu Beleidigungen oder gar körperlichen Angriffen gehen“, erklärt Brunnhübner.

Einen Schwerpunkt der Schulung bildete der bewusste und zielgerichtete Umgang mit dem Thema Sicherheit. „Dazu gehörte das Wahrnehmen der unterschiedlichen menschlichen Bedürfnisse aus verschiedenen Perspektiven, das Bewusstmachen und Bearbeiten von Deeskalationsstufen sowie das Einüben von Strategien für den Notfall“, sagt Deeskalationscoach Lars Weiler. In praktischen Übungen wurden von den Teilnehmern gewalttätige Erlebnisse analysiert und Deeskalationsmöglichkeiten sowie Selbstschutz und Selbstverteidigungsstrategien trainiert. Man war sich einig, dass ein professioneller Umgang mit Konflikten, Aggressionen und Gewalt erlernbar ist. „Daher werden wir deeskalierendes Handeln sowie Gewaltprävention weiter etablieren und regelmäßig üben“, so der Referatsleiter.

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