Landrat Dr. Alexander Saftig (rechts) und Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz, informierten sich in der IGS Pellenz bei Schulleiterin Martina Backmann über den aktuellen Stand der Vorbereitungen.

„Wir haben unsere Schulen auf die schrittweise Öffnung sehr gut vorbereitet“

Landrat Saftig lobt enge Zusammenarbeit zwischen Schulleitungen und Schulträger - Einige Prüfungs- und Abschlussklassen haben bereits die ersten Tage zu Prüfungsvorbereitung und zum Unterricht in der Schule verbracht. Am 4. Mai folgt die zweite Stufe der schrittweisen Öffnung mit zahlreichen Klassen der Jahrgangsstufen 9, 10, 11, und 12 sowie den vierten Klassen an den Grundschulen. „Der Landkreis Mayen-Koblenz, der Träger von 20 weiterführenden Schulen im Kreisgebiet ist, hat seine Schulen in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen für die Öffnung sehr gut vorbereitet und die Vorgaben des Hygieneplans des Landes Rheinland-Pfalz mehr als erfüllt“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Der Hygieneplan für Schulen sieht über die allgemeinen Hygieneregeln hinaus unter anderem folgende Regelungen vor: Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden mussten und damit deutlich weniger Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. „Abhängig von der Größe des Klassenraums sind das in der Regel maximal 15 Schülerinnen und Schüler“, erklärt Gaby Pauly, Leiterin der Schulabteilung in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. In den Klassenräumen soll nach den Vorgaben außerdem die Möglichkeit zur Handhygiene bestehen. „In der Regel sind in den Räumen Waschbecken vorhanden. Die Räume, in denen diese Voraussetzung nicht gegeben war, wurden mit Desinfektionsspendern ausgestattet“, sagt Gaby Pauly.

Um unnötige Begegnungen zwischen den Schülern zu vermeiden, wurde, speziell auf jede Schule angepasst, ein Konzept zur Wegeführung zu entwickelt. So dürfen beispielsweise bestimmte Treppenhäuser nur als Aufgang und andere nur als Abgang benutzt werden. Auf den Fluren herrscht ein „Rechtsgehgebot“ und auch in den Pausen und den Sanitäranlagen wird durch entsprechende Regelungen und Aufsichtspersonen gewährleistet, dass sich nicht zu viele Schüler gleichzeitig begegnen. Alle Regelungen waren unter der Maßgabe umzusetzen, dass sämtliche Rettungswege weiterhin als solche sutzbar sind. „Die gesamten Maßnahmen wurden in enger Abstimmung und mit großer Unterstützung durch die Schulleitungen vor Ort durchgeführt. Die hervorragende Zusammenarbeit, die unseren Landkreis schon immer ausgezeichnet hat,  hat sich auch für diese besondere Herausforderung bewährt“, berichtet der Landrat zufrieden.

Weitere Vorgaben des Hygieneplans waren bereits vor Corona an den Mayen-Koblenzer Schulen eine Selbstverständlichkeit, wie die Abteilungsleiterin berichtet: „Schon immer halten wir in den Toilettenräumen ausreichend Flüssigseifenspender, Einmalhandtücher und entsprechende Auffangbehälter bereit und auch der Reinigungsplan entsprach schon vorab den neuen Vorgaben. Natürlich werden Türgriffe, Lichtschalter, Geländer oder andere Oberflächen aktuell verstärkt gereinigt.“

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