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Riesiges Interesse an Streuobstversteigerung

Nachfrage übersteigt das Angebot an Bäumen - Die diesjährige Versteigerung der Obsternte entlang des Bassenheimer Streuobstwiesenweges als gemeinsame Aktion der Gemeinde Bassenheim und der Integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz stieß auf riesiges Interesse. Anfragen von über 90 Interessenten zu den Obstbäumen, die in diesem Jahr durchweg sehr viel Obst trugen, waren bei der Integrierten Umweltberatung eingegangen.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Aktion nicht wie in den vergangenen Jahren vor Ort durchgeführt werden. Die Apfel-, Birnen- und Walnussbäume waren im Vorfeld nummeriert worden, sodass Interessierte per E-Mail oder auch telefonisch ihre Wunschbäume mitteilen konnten. Die eingegangenen Anfragen wurden ausgewertet und im Falle mehrfachen Interesses für einen Baum entschied das Los. In diesem Sinne wurde versucht die Bäume möglichst fair und gleichmäßig zu verteilen. „Letztendlich konnten alle zur Versteigerung stehenden Bäume vergeben werden. Das Obst kann nach der Reife geerntet, direkt verzehrt oder zu Hause verarbeitet werden. Äpfel können aber auch in regionalen Keltereien zur Versaftung abgegeben werden“, sagt sich Dr. Rüdiger Kape, Koordinator der Integrierten Umweltberatung im Landkreis.

Die Versteigerung soll auch deutlich machen, dass Obst nicht einfach von Bäumen, die in der freien Landschaft stehen, geerntet werden darf. Jeder Baum hat seinen Eigentümer und nur mit dessen Erlaubnis darf das Obst geerntet werden.

Für diejenigen, die bei der diesjährigen Versteigerung leider leer ausgegangen sind, oder erst zu spät von der Versteigerung erfahren haben: Die Veranstaltung wird, soweit der Obstbehang dies zulässt, auch im nächsten Jahr erneut stattfinden. 

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