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Schülerbeförderung: Zusätzliche Busse sollen Entlastung bringen

Mit Beginn des Schuljahres haben besorgte Eltern, deren Kinder mit dem Bus zur Schule fahren, ihre Bedenken hinsichtlich voller oder gar überfüllter Busse in Zeiten der Corona-Pandemie gegenüber der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ausgesprochen. „Als Träger des Öffentlichen Personennahverkehrs und Träger des Schülerverkehrs nehmen wir die Hinweise und Anmerkungen ernst und versuchen alles in unseren Möglichkeiten stehende zu tun, um Lösungen zu finden“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Aus diesem Grund hat sich die Fachabteilung im Kreishaus umgehend mit den jeweiligen Verkehrsunternehmen in Verbindung gesetzt und eine Überprüfung der Fahrgastzahlen erbeten, denn rund 95 Prozent aller Mayen-Koblenzer Schüler, die mit dem Bus zur Schule fahren, nutzen reguläre Linienbusse des ÖPNV. Der Bedarf an zusätzlichen Fahrzeugen wurde entsprechend ans Land weitergegeben, das angekündigt hatte, Rheinland-Pfalz-weit 250 Busse zur Entlastung bereitzustellen. Konkret konnten im Landkreis Mayen-Koblenz bei 17 Buslinien Kapazitätsengpässe ausgemacht werden, bewilligt wurden zunächst 10 Fahrzeuge aus der Busbörse des Landes, die gemäß der Förderung zunächst bis zum Jahresende zu einer Linderung in der Platzproblematik beitragen sollen. 90 Prozent der Kosten übernimmt das Land, 10 Prozent trägt der Landkreis Mayen-Koblenz.

Mit den geförderten Bussen sollen möglichst viele Entlastungsfahrten durchgeführt werden. Bereits seit dem 7. September erfolgen Entlastungsfahrten auf der rechten Rheinseite auf den Linien 383 (Stadtverkehr Vallendar) und 485 (Wirges<>Vallendar) zum Schulstandort Vallendar. Weiterhin sind spätestens ab Montag, 14. September, auf folgenden Strecken Entlastungsfahrten vorgesehen:

·         Linie 310: Wassenach, Nickenich à Andernach (Fahrtnummer 310012)

·         Linie 735: Hambuch, Dünfus à Münstermaifeld (FNr. 735001)

·         Linie 337: Münstermaifeld, Kollig, Kehrig à Polch (FNr. 337022)

·         Linie 987: Ochtendung, Bassenheim à Mülheim-Kärlich (FNr. 987001)

·         Linie 984: Kirchwald, Arft à Nachtsheim (FNr. 984003)

·         Linie 337: Mayen à Polch, Münstermaifeld, Mörz (FNr. 337055)

·         Linie 337: Polch à Kollig, Mertloch, Münstermaifeld (FNr. 337057)

·         Linie 337: Münstermaifeld à Polch, Mayen (FNr. 337066)

·         Linie 344: Mayen à Kürrenberg (FNr. 344013)

·         Linie 984: Nachtsheim à Kirchwald (FNr. 984002)

·         Linie 987: Weißenthurm à Ochtendung (FNr. 987016)

·         Linie 344: Mayen à Kürrenberg, Herresbach (FNr. 344005)

„Jeder zusätzliche Bus führt zu einer Verbesserung des Angebotes“, sagt Landrat Saftig und betont, dass die Corona-Pandemie uns alle vor Herausforderungen gestellt hat, die es gemeinsam zu meistern gilt. Aus diesem Grund äußert der Landrat den ausdrücklichen Appell, die Maskenpflicht im ÖPNV tatsächlich auch einzuhalten: „Nur so kann es gelingen, die Gefahr der Virusinfektion für sich selbst und seine Mitmenschen zu reduzieren.“ Besonders dankbar ist Dr. Alexander Saftig in diesem Zusammenhang seinen Mitarbeitern in der Fachabteilung. „Mein Team hat in den vergangenen Tagen viel Kraft und Zeit investiert, um schnell und lösungsorientiert auf die Anliegen und Reklamationen der Bürger einzugehen.“

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