Mehr Lebensräume für Zippammer und Co.

Im Rahmen eines Naturschutzgroßprojektes werden die steilen Hänge bei Alken und Niederfell in den nächsten 15 Jahren entbuscht und gepflegt, um der dort vorkommenden Flora und Fauna einen wertvollen Lebensraum zu bieten. Die ersten           Arbeiten sind zu Beginn des Jahres gestartet und sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Dabei wird in einem ersten Schritt eine Freistellung mit handgeführten Motorsägen und Freischneider durchgeführt, die auch in den Folgejahren mindestens einmal jährlich erfolgen soll.


Ziel ist es, ein vielfältiges Biotopmosaik aus Freiflächen, Gebüschen, Säumen und Trockenwäldern zu schaffen und zu erhalten. Dadurch werden die unterschiedlichen Lebensraumansprüche für zahlreiche gefährdete und seltene Vogel-, Reptilien- und Schmetterlingsarten berücksichtigt. Aktuell findet man an den Moselhängen unter anderem die Zippammer, die Mauereidechse, die Schlingnatter, seltene Wildbienen- und Pflanzenarten. Auch gibt es zahlreiche seltene Schmetterlingsarten, wie den Segelfalter oder den Brombeer-Perlmutterfalter.

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