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Zahlreiche Ideen für eine smarte Region eingereicht

Nach Bewerbungsschluss beim Ideenwettbewerb für die „Smarte Region - MYK10“ kürt Lenkungsgruppe demnächst die Gewinner

Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen: Rund 70 Projektvorschläge aus der Bevölkerung sind bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz anlässlich des Ideenwettbewerbs zum Smart-Cities-Projekt „Smarte Region - MYK10“ eingegangen. Von Anfang Oktober bis Anfang November hatten die Bürger des Landkreises Mayen-Koblenz die Gelegenheit, ihre Ideen zur Verbesserung des Alltags einzureichen. „Die Fülle der eingereichten Ideen zeigt, dass die Menschen sehr daran interessiert sind, die Zukunft des Landkreises aktiv mitzugestalten. Sie bringen sich kreativ mit ihren Ideen, Erfahrungen sowie mit vollem Engagement ein“, zeigt sich Landrat Dr. Alexander Saftig dankbar für jede einzelne eingerichtete Idee.

Ebenso stolz wie der Kreischef ist auch die Digitalisierungsbeauftragte des Landkreises auf die Mayen-Koblenzer. „Nicht nur die Vielzahl der eingereichten Ideen, sondern vor allem auch die inhaltliche Vielfalt und Innovationskraft, die offensichtlich in den Köpfen der Menschen hier schlummert, hat mich beeindruckt“, betont Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer des Landkreises Mayen-Koblenz. Für Gröntgen und ihr Team ist das Ende des Ideenwettbewerbs der eigentliche Startschuss für die bevorstehende Arbeit. Derzeit werden alle Ideen geprüft, um drei davon auszuwählen, die noch im kommenden Jahr 2022 umgesetzt werden sollen. 

Wie geht es jetzt konkret weiter?

Die Lenkungsgruppe der „Smarten Region - MYK10“ wählt am 30. November die drei vielversprechendsten Ideen aus den eingereichten Vorschlägen aus. Um in Betracht gezogen zu werden, muss eine Idee die folgenden Kriterien erfüllen:

·         Die Idee trägt zur Verbesserung des Alltagslebens im Landkreis Mayen-Koblenz bei.

·         Die Idee ist innovativ und „smart“. 

·         Die Idee ist umsetzbar und kann noch im Jahr 2022 realisiert werden. 

·         Die Idee erzeugt einen Mehrwert für die Region. 

Die Idee ist übertragbar auf andere Ortschaften im Landkreis Mayen-Koblenz.

Derjenige, der die Idee eingereicht hat, ist bereit, bei deren Umsetzung mitzuwirken.

Sobald die Lenkungsgruppe eine Entscheidung getroffen hat, werden die Gewinner auf der Internetseite www.myk10.de bekanntgegeben. „Im Anschluss finden zu jeder der drei Gewinner-Ideen sogenannte Lösungswerkstätten statt, in denen die Ideen mit professioneller Unterstützung zu konkreten Lösungen vertieft und weiterentwickelt werden. Dies ist der erste Schritt, um festzulegen, was technisch, organisatorisch und inhaltlich für die Realisierung der Idee konkret erforderlich ist, um diese im Jahr 2022 umzusetzen“, erläutert Sonja Gröntgen.  Die ersten Ideenwerkstätten sollen - nach Terminabstimmung mit den Ideengebern - bereits ab Dezember 2021 stattfinden. 

Gehen die anderen Ideen verloren?

Alle anderen Ideen, die im Wettbewerb eingereicht, aber nicht zur direkten Umsetzung auserkoren wurden, gehen natürlich nicht verloren. „Vielleicht war eine Idee ja einfach zu groß, um so kurzfristig umgesetzt zu werden“, sagt die Digitalisierungsbeauftragte. Daher landen alle Ideen im Ideenspeicher des Smart-Cities-Projektes, werden dort näher geprüft und im Rahmen der Strategie- sowie der Maßnahmenentwicklung der „Smarten Region - MYK10“ weiterhin berücksichtigt. 

Kann man sich nicht mehr beteiligen?

Auch nach Ende des ersten Wettbewerbes, freut sich das Smart-Cities-Team um Sonja Gröntgen auch weiterhin auf Ideen für ein smartes Mayen-Koblenz. Wem eine zündende Idee erst jetzt gekommen ist oder auch noch später einfällt, kann diese auch künftig noch unter www.myk10.de einreichen. Ziel ist es, so einen Pool an Ideen für die regionale Entwicklung zu schaffen, aus dem auch in den kommenden Monaten und Jahren noch konkrete Projekte umgesetzt werden können. Wer seine Idee lieber im persönlichen Gespräch unterbreiten will, ist ab Anfang Dezember gern gesehen im neuen MYK10-Projektbüro in Andernach. Die neuen Räumlichkeiten sollen dann als Anlaufstelle für alle Interessierten dienen, die sich vor Ort über das Projekt informieren, ihre Anliegen äußern oder auch nur mit dem „MYK10“-Team ins Gespräch kommen möchten. Ebenfalls im Dezember startet der erste von drei Zukunftsdialogen. Dabei geht es darum, gemeinsam mit den Einwohnern des Landkreises Mayen-Koblenz die Strategie zu entwickeln, wie der Kreis sich künftig entwickelt soll. Der Zukunftsdialog soll sowohl online als auch in Präsenz stattfinden. Im ersten Dialog steht die Frage im Zentrum, wo aktuell und in Zukunft die großen Herausforderungen in unserer Region liegen, wie wir mit smarten Lösungen meistern sollten. Weitere Informationen dazu werden noch bekanntgegeben. 

Mehr Informationen zum Smart-Cities-Projekt in Mayen-Koblenz gibt es im Internet unter www.myk10.de. Das Projekt wird durch das Bundesminsterium des Innern gefördert.

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