Am Internationalen Frauentag am 8. März wurde die Spende in Höhe von 11.160 Euro an den Förderverein des Frauenhauses Koblenz übergeben. Die Vorsitzende Nora Salvadori (3. v. r.) wird den Betrag auf die drei Frauenhäuser der Region verteilen.

Über 11.000 Euro für Frauenhäuser gesammelt

Mehr als 350 Teilnehmer haben 11.160 Euro für Frauenhäuser der Region erlaufen. Der virtuelle Spendenlauf „Laufend gegen Gewalt“ vom 14. Februar bis zum 8. März war eine gemeinsame Aktion der Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Rhein-Lahn, Westerwald, Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz. Neben den vielen Teilnehmern, gab es eine weitere tolle Überraschung für die Organisatoren: Lisa-Marie und ihr Vater Lutz Lakomski aus Dernbach im Westerwald erfuhren aus der Presse von der Aktion und verdoppelten die Teilnehmerbeiträge.

„Wir freuen uns, dass mit dem Spendenlauf die Frauenhäuser unterstützt werden, aber auch, dass das Thema Gewalt gegen Frauen ins Bewusstsein gerückt wird. Denn es geht hier nicht um Einzelschicksale“, sagten die Gleichstellungsbeauftragten. Statistisch gesehen wird jede vierte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt durch ihren (Ehe-)Partner oder Freund. Jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch häusliche Gewalt. Die vorhandenen Schutz- und Beratungsangebote reichen bei Weitem nicht aus und sind schlecht finanziert. Frauenhäuser sind Schutzeinrichtungen für von Gewalt betroffene Frauen mit und ohne Kinder.

„Ein großes Dankeschön gilt allen, die mitgelaufen sind und sich auch sonst dafür einsetzen, wichtige Schritte in der Gleichstellungspolitik zu gehen“, sagten die Gleichstellungsbeauftragten und nannten dafür die zahlreichen Menschen in den Vereinen, Verbänden, Parteien, Verwaltungen, Beratungsstellen, Dienstleistungs- Bildungs- und sozialen Einrichtungen, die sich beruflich und ehrenamtlich für Frauen- und Menschenrechte einsetzen. Die organisatorische Betreuung des Spendenlaufes übernahm Katja Dasbach (www.katjas-laufzeit.de).

Von Gewalt betroffene Frauen können sich telefonisch unter 08000/116-016 Hilfe holen.

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