28 Bewegungsbegleiter aus Mayen-Koblenz tauschten sich bei einem gemeinsamen Spaziergang auf dem Traumpfädchen Paradies-weg in Polch aus.

Bewegtes Treffen auf dem Traumpfädchen Paradiesweg

Ehrenamt macht Spaß – das wurde einmal mehr deutlich beim Treffen der ehrenamtlichen Bewegungsbegleiter, zu dem der Landkreis Mayen-Koblenz eingeladen hat. Bei herrlichem Wetter trafen sich zahlreiche Teilnehmer, die im Rahmen des Projektes „Bewegung in die Dörfer“ jeweils eine Bewegungsgruppe in ihrer Gemeinde leiten, zu einem „bewegten“ Austausch auf dem Traumpfädchen Paradiesweg in Polch.

Die Ehrenamtler nutzten das bewegte Zusammenkommen zwischen blühenden Rapsfeldern, um sich kennenzulernen, sich gegenseitig auf den neusten Stand zu bringen und vor allem um ihre vielfältigen Ideen zu den Bewegungsangeboten für die älteren Menschen auszutauschen, die sie dann zu ihren örtlichen Bewegungsgruppen mitnehmen können. Ziel des Projektes „Bewegung in die Dörfer“ ist es, ältere Menschen, die sportlich wenig affin sind, bei regelmäßigen Treffen zur Bewegung zu motivieren und gemeinschaftliche Aktionen zu organisieren.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung und Projektleiterin Lea Bales freut sich über die gute Beteiligung am Austausch und die Teilnahme von Annika Kersting von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz: „Das bewegte Treffen ist praktisch ein Workshop beim Spazieren gehen. Das passt hervorragend zur Idee des örtlichen Bewegungsangebotes für Seniorinnen und Senioren. Es geht darum, sich mit viel Spaß zu bewegen und ganz nebenbei etwas für die Gesundheiterhaltung von Körper und Geist zu tun und natürlich auch der Vereinsamung vorzubeugen.“

Positives Feedback zum Treffen gab es auch von Willibald Görg aus Urmitz, der schon lange mit Begeisterung am Projekt teilnimmt. „Es ist schön, sich zusammen zu bewegen und nicht nur Kaffee zu Trinken. Solche Tage sind unheimlich wichtig, um die Programme der anderen Bewegungsbegleiter kennenzulernen, zu erfahren, warum man genau diese Bewegungen anbietet und was der Hintergrund ist. Auch kann man sich Tipps weitergeben, wie man Menschen gewinnen und motivieren kann“, sagt Görg.

Maria Arenz und Resi Hartung aus Wierschem haben erst kürzlich an einer Bewegungsbegleiterschulung teilgenommen und leiten die Bewegungsgruppe in Wierschem. „Unser Ziel ist es, die Senioren wieder zusammenzubringen. Sie sollen das regelmäßige Treffen als Aufgabe sehen“, berichten die beiden beim Abschluss der Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen.

Aktuell beteiligen sich 32 Ortsgemeinden aus dem Landkreis am Projekt „Bewegung in die Dörfer“ und rund 70 Personen haben sich zum Bewegungsbegleiter ausbilden lassen. Weitere sind an einer künftigen Ausbildung interessiert, um auch in ihren Orten entsprechende leichte Bewegungsangebote für Senioren anzubieten. Die zweitägige Ausbildung wird kostenlos von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz angeboten.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Frau Lea Bales, Telefon: 0261/108-275, E-Mail: .

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