Vertragsunterzeichnung für mehr schnelles Internet in MYK: Von links: Henning Schröder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) am Mittelrhein, Landrat Dr. Alexander Saftig, Rita Emde, WFG-Prokuristin, Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle bei Westnetz (vorne) und Achim Danhausen, Systemplaner bei Westnetz.

Nächster Meilenstein für Breitbandausbau in Mayen-Koblenz

2022-03-22

Der Ausbau von schnellem Internet schreitet in Mayen-Koblenz immer weiter voran. Insgesamt werden über 44 Millionen Euro in den Ausbau von Glasfaserinfrastruktur im Landkreis investiert. Ein großer Teil der dafür erforderlichen Arbeiten wird von der Westtenergie Breitband GmbH durchgeführt, die den Zuschlag für die Maßnahmen in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Rhein-Mosel, Vordereifel und der Stadt Mayen erhielt. Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung als Startschuss wird der Verteilnetzbetreiber Westnetz in Kürze mit den Bauarbeiten im Auftrag der Westenergie in den entsprechenden Kommunen beginnen. Dabei sind über 100 Kilometer Tiefbauarbeiten geplant, mit dem Ziel, rund 700 Adressen an das schnelle Internet anzuschließen.

Bereits in 2018 erfolgte im Rahmen einer Breitbandausschreibung der Ausbau des Glasfasernetzes durch den Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit der Westenergie Breitband GmbH. 1.100 Adressen, darunter 130 Gewerbetreibende, im Landkreis Mayen-Koblenz wurden durch diese Maßnahme an das schnelle Netz angeschlossen. „Wir sind stolz darauf, dass der Landkreis Mayen-Koblenz uns erneut Vertrauen in unsere Expertise beim Netzausbau schenkt. Als verlässlicher Partner des Landkreises und der Kommunen treiben wir die Digitalisierung weiter voran. Über den geförderten NGA-Ausbau hinaus führen wir ebenso zahlreiche eigenwirtschaftliche Projekte in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Rhein-Mosel, Vordereifel und der Stadt Mayen durch. Wir freuen uns, die Kommunen so beim Ausbau der digitalen Leistungsfähigkeit von Schulen, Wirtschaft und Privathaushalten unterstützen zu können“, sagte Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle bei Westnetz, bei der Vertragsunterzeichnung. 

Hintergrund

Von den 44 Millionen Euro, die in den Breitbandausbau im Landkreis fließen, trägt 50 Prozent der Kosten der Bund, 40 Prozent das Land und 10 Prozent die kreisangehörigen Kommunen mit dem Landkreis. Nach Ende der Maßnahme sollen rund 1.400 Unternehmen, 32 Schulen, vier Krankenhäuser und 475 private Haushalte, die sogenannten weißen Flecken in Außenlagen, zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde versorgt werden.

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