Smart-City-Strategien gemeinsam entwickeln

2022-03-11

Ob Mayen oder Mainz, Lübeck oder Lemgo, Ulm oder Uelzen: Viele Kommunen haben ähnliche Aufgaben zu bewältigen, wenn es um eine zukunftsweisende Stadtentwicklung geht. Vielfach gibt es in den vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) geförderten Modellprojekten Smart Cities (MPSC) bereits smarte Konzepte, um etwa mit Hilfe digitaler Lösungen Planungsprozesse zu optimieren, Bürgerbeteiligung zu organisieren oder natürliche Ressourcen zu managen. Doch Technik allein genügt nicht. Es bedarf einer ganzheitlichen Strategie, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger im Sinne einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung nachhaltig zu verbessern. Erfolgreiche Strategien und zielführende Lösungsansätze werden auf den Regionalkonferenzen der Modellprojekte Smart Cities präsentiert.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fungiert die Koordinierungs- und Transferstelle (KTS) als zentrale Anlaufstelle für den Wissenstransfer und die Vernetzung zum Thema Smart Cities. Sie initiiert den Erfahrungsaustausch unter den MPSC und allen interessierten Kommunen in Deutschland. In den Modellprojekten entstehen neue Lösungen für eine integrierte Stadtentwicklung. Die KTS bündelt die gewonnenen Erkenntnisse und macht dieses gesammelte Wissen auch allen nicht geförderten Kommunen zugänglich, indem sie hilft, regionale Lernnetzwerke und Entwicklungsgemeinschaften mit und um die MPSC aufzubauen.

Dafür veranstaltet das BMWSB im Frühjahr 2022 die ersten drei Regionalkonferenzen. Ziel der Regionalkonferenzen ist es, durch Expertenimpulse und den gemeinsamen Austausch Modelle der Strategieentwicklung vorzustellen und zu diskutieren, um Insellösungen zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.

Die erste Regionalkonferenz findet am 22. März 2022 virtuell in Mayen-Koblenz statt. Hier stehen die Themen Bürgerbeteiligung und Akteursnetzwerke im Fokus, welche wichtige Bausteine in der Strategieentwicklung hin zur Smart-City darstellen.

Der Bund fördert seit 2019 die Modellprojekte Smart Cities (MPSC). Sie verfolgen das Ziel, die Chancen der Digitalisierung im Sinne einer gemeinwohlorientierten und integrierten Stadtentwicklung in ganz Deutschland zu nutzen. In den Modellprojekten entstehen neue Lösungen, die in die Breite der kommunalen Landschaft getragen werden.  

Weitere Konferenzen finden am 31. März in der Region Lemgo-Kalletal und am 5. April in Ulm statt. Weitere Informationen:

https://www.smart-city-dialog.de/aktuelles/veranstaltungen-der-kts

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