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Musiker von Welt zu Gast in Mayen-Koblenz

2022-07-08

Nach der pandemiebedingten Zwangspause nimmt das kulturelle Leben in diesem Sommer endlich wieder Fahrt in Mayen-Koblenz auf: Die vom Landkreis veranstaltete Konzertreihe Sommerclassics ist seit ihrer Premiere 1998 nicht mehr aus dem kulturellen Programm der Region wegzudenken.

Zu moderaten Preisen begeistern internationale Künstler das Publikum im stimmungsvollen Ambiente der faszinierenden Konzertstätten. Im September stehen endlich wieder drei Veranstaltungen auf der Agenda. Das Eröffnungskonzert findet am 15. September auf Burg Namedy in Andernach statt. Eine Woche später, am 23. September, geht es in die Alte Kirche nach Spay. Das Konzert am 25. September in der Sayner Hütte in Bendorf schließt das Festival ab. Unterstützt wird die Musikreihe von der Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz, der Kreissparkasse Mayen, der Volksbank-Rhein-Ahr-Eifel und Westenergie.

Die Sommerclassics beginnen am Donnerstag, 15. September, um 19 Uhr auf Burg Namedy in Andernach, wo der international renommierte und mehrfach preisgekrönte Jazz-Künstler Chris Hopkins ein swingendes All-Star-Quartett präsentiert, das mit einer Mischung aus Eleganz und Übermut, Humor und Lebenslust aufwartet.  Große Melodien aus dem New Yorker Jazz Age wechseln sich ab mit heißen Bossa Nova Klängen aus Rio de Janeiro, gefühlvolle Balladen verströmen Pariser Savoir-Vivre, während bluesgetränkte, temporeiche Improvisationen New Orleans Flair verbreiten. Mit von der Partie ist der Stargast Duke Heitger aus New Orleans, der Geburtsstadt des Jazz und des berühmtesten Sohnes der Stadt, Louis Armstrong, dem Duke Heitger mit seinem leuchtenden Trompeten-Ton, seiner Strahlkraft und seinem mitreißenden Spiel nahe kommt wie heute kaum ein anderer. Hinzukommen Deutschlands wohl virtuosester Gypsy-Gitarrist Joscho Stephan sowie als neues Gesicht Jean-Philippe Wadle, aufstrebender Jazz-Kontrabassist par Excellence, auf dessen Rhythmus- und Klang-Fundament man ein Haus bauen könnte. So spielen sich Chris Hopkins & Friends lustvoll durch einen besonderen Sommertag und swingen was das Zeug hält. Lässig, mitreißend, unterhaltsam.


Am Freitag, 23. September, um 18 Uhr, in der Alten Kirche Spay erwartet die Zuhörer die außergewöhnliche Begegnung von Tuba und Orgel. ECHO-Preisträger Andreas Martin Hofmeir und Barbara Schmelz, Stiftskirchenmusikerin der Benediktinerabtei Nonnberg in Salzburg, führen mit ihrem anmutigen wie virtuosen Programm durch vier Jahrhunderte der Musikgeschichte. Mit dem wunderbaren Farbenreichtum, den die Orgel als Königin der Instrumente ihr Eigen nennt, ist sie der Klangfülle von Hofmeirs Tuba ein ebenbürtiger Partner. Ob in barocken Bearbeitungen als Continuo, als sanftes Streicherensemble in den Englischen Volksliedern oder als Jahrmarktdrehleier in Gades Tango Jalousie, Barbara Schmelz bietet auf ihrem Instrument einen musikalischen Rahmen, der abwechslungsreicher kaum sein könnte. Und eben diesen nutzt Hofmeir, um der Welt zu zeigen, was sie eigentlich schon lange ahnt: dass die Tuba ein wunderbares, wohlklingendes und hochentwickeltes Instrument ist.


Beim Abschlusskonzert am Sonntag, 25. September, um 18 Uhr in der Sayner Hütte in Bendorf-Sayn, dürfen sich die Besucher auf einen musikalischen Streifzug durch die „Fields of Gold“ mit der Klassikband Spark und Sandie Wollasch – eine der bekanntesten Jazzsängerinnen Süddeutschlands – freuen. Mit viel Gespür setzen die sechs Musikerinnen und Musiker auf einen spannenden Stilmix aus Klassik, Pop, Jazz, Folk und Avantgarde. Songs, die den Menschen in Verbindung zur Natur setzen, hüllen sie in ein aufregend neues Klanggewand. Dazu gehören Pophits, Jazzstandard und Filmmusiken wie Dust In The Wind, Light My Fire, Orange Colored Sky und Moon River, aber auch Unbekanntes und Ungehörtes aus verschiedenen Epochen und Genres. Die originellen Arrangements sind passgenau auf die außergewöhnliche Stimme von Sandie Wollasch zugeschnitten. Gleichzeitig bringen sie die beeindruckende Virtuosität und die schier endlosen Klangvariationen von Spark zum Vorschein, schöpft die Gruppe doch aus einem reichen Instrumentarium von bis zu vierzig Instrumenten – von der zwanzig Zentimeter langen Sopraninoblockflöte über Violine, Viola, Violoncello, Klavier und Melodica bis zum zwei Meter hohen Vierkantbass.


Kartenvorverkauf:

Die Tickets für die Konzerte in Spay und Namedy kosten 20 Euro, die für das Abschlusskonzert in Bendorf kosten 25 Euro. Karten für die Konzerte in Spay und Bendorf sind montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr unter Tel. 0261/108-504 oder per E-Mail an die Adresse erhältlich. Eintrittskarten für das Konzert in Andernach gibt es beim Veranstaltungsmanagement der Burg Namedy unter Tel. 02632/48625.

Alle Infos aus unter www.kvmyk.de/sommerclassics

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