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Bioabfall Entsorgung

Zugeordnete Abteilungen

Leistungsbeschreibung

Bioabfälle machen einen Großteil des Abfallaufkommens aus privaten Haushaltungen aus.

Die Abfallwirtschaftspolitik des Landes ist auf die Umsetzung des sich aus EU- und Bundesrecht ergebenden Gebots der hochwertigen Verwertung unter Beachtung der Abfallhierarchie ausgerichtet.

Deshalb soll nach dem Abfallwirtschaftsplan des Landes das Verwertungspotential von Bioabfällen möglichst umfassend für die Gewinnung erneuerbarer Energien und zur stofflichen Nutzung erschlossen werden. Dabei hat nach dem Abfallwirtschaftsplan des Landes die sogenannte „Kaskadennutzung“ Priorität. Sie sieht zunächst die Vergärung der Bioabfälle und damit die Gewinnung von Biogas zur Strom- und Wärmeerzeugung oder zur direkten Einspeisung in das öffentliche Gasnetz vor. Der entstehende Gärest wird dann zu einem hochwertigen Kompost aufbereitet, der als natürliches Düngemittel zur Substitution mineralischer Dünger und als Humuslieferant oder Bodenverbesserer geeignet ist.

In diese Richtung sollen die Landkreise und kreisfreien Städte als öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger die kommunale Bioabfallverwertung weiterentwickeln. Dazu ist die getrennte Sammlung von Bioabfällen, wie sie das Bundesrecht in § 11 Abs. 1 KrWG fordert, eine notwendige Voraussetzung.

Auch bei Umsetzung der Getrenntsammlungsverpflichtung bleibt aber die Eigenkompostierung dafür geeigneter (!) Bioabfälle zulässig. Die Überlassungspflicht für Abfälle besteht nämlich nach dem Bundesrecht nur insoweit, als Bürger „zu einer Verwertung auf den von ihnen im Rahmen ihrer privaten Lebensführung genutzten Grundstücke nicht in der Lage sind oder diese nicht beabsichtigen“ (vgl. § 17 Abs. 1 Satz 1 KrWG). Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger regeln durch Satzung, welche Nachweise zu führen sind, wenn sich private Haushalte auf eine Eigenkompostierung als typischen Fall der Eigenverwertung berufen (vgl. § 5 Abs. 1 Satz 1 LKrWG). Die geforderten Nachweise können sowohl die ordnungsgemäße Durchführung der Eigenkompostierung wie auch die tatsächlichen Einsatzmöglichkeiten des daraus gewonnenen Komposts im eigenen Garten (beides ist Voraussetzung für den Wegfall der Überlassungspflicht) betreffen.

Eine vollständige Befreiung von der getrennten Bioabfallsammlung dürfte aber auch bei Eigenkompostierung regelmäßig nicht in Betracht kommen. Im Wege der Eigenkompostierung können zwar viele, aber in der Regel nicht alle in Haushalt und Garten anfallenden Bioabfälle sachgerecht verwertet werden. Zur Eigenkompostierung nicht geeignete Bioabfälle sind z.B. gekochte Speisereste, Fleisch- und Fischreste.

In dem typischen Fall einer teilweisen Eigenkompostierung besteht die Überlassungspflicht für den nicht der Eigenkompostierung zugeführten Teilstrom. Der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger kann die Eigenkompostierung mit einem Gebührennachlass honorieren.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Bioabfall ist ein wertvoller Rohstoff

Bioabfälle machen einen großen Teil unserer Abfälle aus. Sie sind viel zu schade, um im Restabfallbehälter zu landen, denn über eine Nutzung in Biogasanlagen kann sauber sortierter Bioabfall einen Beitrag zur regenerativen Energieversorgung leisten oder in modernen Kompostierungsanlagen zu wertvollem Kompost verarbeitet werden.  Wenn Sie Ihren Abfall richtig trennen, schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Denn: Wenn Sie Ihre Bioabfälle nicht in den Restabfallbehälter werfen, sparen Sie sich zusätzliche Abfuhren des Restabfallbehälters und damit Leerungsgebühren. Der Mayen-Koblenzer Biomüll wird seit 2016 auf der Deponie Eiterköpfe in Ochtendung in drei Fraktionen gesiebt und anschließend regional in Ochtendung, Mayen und Neuwied weiterverarbeitet. Eine hochwertige Weiterverarbeitung ist aber nur dann möglich, wenn wir reinen Biomüll haben. Deswegen ist es wichtig, dass alle Mayen-Koblenzer an einem Strang ziehen und Bioabfälle in der Biotonne sammeln. Das ist gut für die Umwelt und für den Geldbeutel. Der Film zeigt, wie es geht. 

Was gehört in den Bioabfallbehälter?


Das sind beispielsweise:

  • Küchenabfälle wie

    • Obst-, Gemüse, Salat- und Lebensmittelreste
    • Südfrüchte, Zitrusfrüchte
    • feste und rohe Speisereste
    • Kaffeefilter
    • Kaffee- und Teesatzbeutel
    • Eierschalen
  • Garten- und Grünabfälle wie

    • Rasenschnitt
    • Laub
    • Gras- und Heckenschnitt
    • kleine Baumzweige
    • Blumen
    • Topfpflanzen (ohne Topf)
    • Blumenerde
    • Wildkräuter und Moos
  • Sonstige organische Abfälle wie

    • ungebleichtes Küchenpapier
    • Sägespäne von unbehandeltem Holz
    • kompostierbares Kleintierstreu

Wie entsorge ich Bioabfall?

Bioabfall gehört in den Bioabfallbehälter mit dem braunen Deckel. Den gibt es in fünf Größen: 40, 60, 120, 240 und 660 Liter. Bioabfall wird alle zwei Wochen, also 26-mal im Jahr, abgefahren. Fallen einmal mehr Blumenabfälle an, so dass Ihr Bioabfallbehälter nicht ausreicht, gibt es den gebührenpflichtigen Gartenabfallsack. Mehrmengen an Laub können daneben über die kostenlosen Laubabfallsäcke entsorgt werden, die Sie bei den Containerinseln abgeben können.

Zuständige Stelle

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Team "Umweltberatung"


Tel.: 02625/9696-970

E-Mail:


Welche Gebühren fallen an?

Die Kosten richten sich nach der kommunalen Gebührensatzung.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Bioabfallbehälter


  • Größen: 40, 60, 120, 240, 660 Liter
  • Abfuhr: alle zwei Wochen (26-mal im Jahr)
  • Brauner Deckel
  • Für den Bioabfallbehälter fällt nur eine Behältergebühr an, keine Leerungsgebühr.
  • Das Mindestvolumen beträgt 10 Liter pro Person und Woche. Bei Eigenkompostierung reduziert sich das Mindestvolumen auf 7,5 Liter.
  • Bioabfälle müssen getrennt erfasst werden, daher gibt es auch keine Befreiung vom Bioabfallbehälter.


Gebühren:


Behältergröße Behältergebühr/Jahr
40 Liter 18,23 €
60 Liter 23,88 €
120 Liter 39,60 €
240 Liter 70,43 €
660 Liter 169,11 €

Rechtsgrundlage

Welche Dokumente resultieren aus dieser Leistung?

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Flyer Bioabfall.pdf

Trennhilfe - eine Übersicht.PDF

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