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Unter Verwaltungsleistungen von A-Z finden Sie zudem alle Aufgaben mit den entsprechenden Ansprechpartner Ihres Anliegens.

Einschulungsuntersuchung teilnehmen

Leistungsbeschreibung

Die Einschulungsuntersuchung ist Pflicht für alle Kinder, die eingeschult werden sollen.

Ärztinnen oder Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes untersuchen die Kinder vor der Einschulung ärztlich auf gesundheitliche Beeinträchtigungen, die geeignet sind, die Schulfähigkeit zu beeinflussen. Vorrangiges Ziel dieser Untersuchung ist es demnach, rechtzeitig vor Schulbeginn Behandlungen oder Fördermaßnahmen einleiten zu können.

Die Ärztinnen oder Ärzte entscheiden nicht darüber, ob ein Kind eingeschult oder vom Schulbesuch zurückgestellt wird. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter. Eine Zurückstellung erfolgt in der Regel nur, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen erforderlich ist.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz (alt)

WICHTIGE MITTEILUNG:

Die Schuleingangsuntersuchungen für das Schuljahr 2021/22 (d.h. Einschulung im Sommer 2021) sollen nach derzeitiger Planung wie gewohnt ab Herbst 2020 stattfinden. 

Da die Terminvergabe aber ständige Anpassungen an die aktuelle Lage erfordert, können die Termine nicht wie bisher auf Monate im Voraus geplant und bereits bei der Anmeldung in der Schule vergeben werden. 

Stattdessen erfolgt eine schriftliche Einladung durch das Gesundheitsamt mit einem konkreten Termin, der aus den genannten Gründen relativ kurzfristig geplant sein wird. Sollte dieser Termin unpassend sein, wird umgehend um telefonische Rücksprache unter der im Brief angegebenen Telefonnummer oder um Email-Mitteilung an die im Brief angegebene Email-Adresse gebeten, um einen Ausweichtermin zu vereinbaren.  

Bei der Einschulungsuntersuchung wird der Entwicklungsstand des Kindes festgestellt und eine Aussage zur Schulfähigkeit des Kindes aus schulärztlicher Sicht getroffen. Auf diese Weise werden mögliche gesundheitliche Einschränkungen der Schulfähigkeit oder auch ein besonderer Förderbedarf festgestellt. Die Untersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben.

 Das zuständige Gesundheitsamt lädt die Kinder zusammen mit ihren Eltern/Erziehungsberechtigten zu einem festen Termin ein. In einigen Orten im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen findet die Untersuchung in der Schule statt, in allen übrigen Fällen im Gesundheitsamt selbst.

Mit der Terminvergabe erhalten die Eltern einen Fragebogen, den sie bitte ausgefüllt zur Untersuchung mitbringen. 

 Sehr wichtig ist auch die Vorlage des Impfausweises und des gelben Vorsorgeheftes! Das Gesundheitsamt ist gesetzlich verpflichtet, vor der Aufnahme in die erste  Klasse den Impfstatus zu erheben und zu empfehlen, eventuelle Impflücken zu schließen.


 Die Einschulungsuntersuchung umfasst: 

  • Seh- und Hörtest  
  • Sprachentwicklung, Aussprache  
  • Wahrnehmungsfähigkeit (zum Beispiel Farben, Formen unterscheiden)  
  • Konzentration, Merkfähigkeit  
  • Grob- und Feinmotorik  
  • Größe, Gewicht  
  • allgemeine körperliche Untersuchung  
  • Feststellung der körperlichen Schulreife  
  • Überprüfen des Impfstatus (Durchsicht des Impfbuches, bei Bedarf Empfehlungen zum Schließen von Impflücken)


Die Schulleitung erhält eine schriftliche Stellungnahme zur Schulfähigkeit des Kindes aus schulärztlicher Sicht. 

 

Die Einschulungsuntersuchung ersetzt nicht die Durchführung der Früherkennungsuntersuchung U 9 beim Kinderarzt oder Hausarzt des Kindes. Dies gilt auch für Kinder, bei denen wegen vorzeitiger Einschulung des Kindes die U 9 in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Einschulungsuntersuchung anfällt.

Bericht zur Einschulungsuntersuchung 2013/2014

Bericht zur Einschulungsuntersuchung 2014/2015

Bericht zur Einschulungsuntersuchung 2015/2016

Bericht zur Einschulungsuntersuchung 2016/2017

Bericht zur Einschulungsuntersuchung 2017/2018

Bericht zur Einschulungsuntersuchung 2018/2019

Bericht zur Einschulungsuntersuchung 2019-2020.pdf

Bericht zur Einschulungsuntersuchung 2020-2021.pdf

Armut und Kindergesundheit - Vortrag Netzwerkkonferenz 2018

Teaser

Sie schulen dieses Jahr Ihr Kind ein? Dann muss Ihr Kind vorab ein einer Einschulungsuntersuchung teilnehmen.

Verfahrensablauf

Die zuständige Grundschule benennt dem Gesundheitsamt bis zum 15. Oktober des Vorjahres der Einschulung (bzw. bei noch nicht schulpflichtigen, aber zum vorzeitigen Schulbesuch angemeldeten Kindern bis zum 15. März) alle zum Schulbesuch angemeldeten Kinder. Das Gesundheitsamt benachrichtigt die Eltern rechtzeitig über die Untersuchungstermine. Die Grundschulen werden bis zum 31. Januar bzw. 31. Mai über die Kinder informiert, deren körperliche Entwicklung eine erfolgreiche Mitarbeit nicht erwarten lässt. Auf dieser Grundlage berät die Schule mit den Eltern über weitere Maßnahmen.

An wen muss ich mich wenden?

Bitte wenden Sie sich für Fragen zur Einschulungsuntersuchung an die entsprechende Grundschule.

Die Einladung zur Einschulungsuntersuchung erfolgt durch die Gesundheitsämter.

Zuständige Stelle

Die Zuständigkeit obliegt dem Gesundheitsamt der Stadt oder des Kreises.

Voraussetzungen

  • Ihr Kind hat das sechste Lebensjahr bis zum 31. August eines Jahres vollendet.
  • Die Kinder müssen zum Schulbesuch angemeldet sein.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Im Einladungsschreiben finden Sie Hinweise zu den zur Untersuchung mitzubringenden Unterlagen. In der Regel sind dies:

  • gelbes Vorsorgeheft,
  • Impfausweis,
  • Anamnesebogen,
  • sofern vorhanden: Brille, Heilhilfsmittel.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Kosten an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Untersuchungstermine werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern festgelegt.

Rechtsgrundlage

Rechtsbehelf

Rechtsbehelfe sind nicht gegen die Schuleingangsuntersuchung selbst, aber ggf. gegen daraus resultierenden Maßnahmen wie einer Zurückstellung vom Schulbesuch möglich. 

Was sollte ich noch wissen?

Grundsätzlich ist der vorgegebene Untersuchungstermin einzuhalten. Bei Verhinderung zum Untersuchungstermin ist die zuständige Stelle und die Schule umgehend zu benachrichtigen.

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