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Ansprechpartner von A-Z

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Unter Verwaltungsleistungen von A-Z finden Sie zudem alle Aufgaben mit den entsprechenden Ansprechpartner Ihres Anliegens.

Hilfen zur Gesundheit (Sozialhilfe) erbringen

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie nicht krankenversichert sind und für kurze Zeit (voraussichtlich weniger als einen Monat) ununterbrochen Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten, stellt das Sozialamt unmittelbar durch Ausstellen eines Behandlungsscheins die notwendige medizinische Versorgung sicher.

Dazu gehören

  • Vorbeugende Gesundheitshilfe zur Verhütung und Früherkennung von Krankheiten
  • Hilfe bei Krankheit
  • Hilfe zur Familienplanung
  • Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft
  • Hilfe bei Sterilisation  
Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz (alt)
Hilfe zur Gesundheit nach dem Sozialgesetzbuch -Zwölftes Buch- (SGB XII) oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhält, wer nicht krankenversicherungspflichtig ist. Krankenversicherungspflicht besteht nicht für Personen, die laufende Sozialhilfeleistungen (Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Hilfe zur Pflege) beziehungsweise Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Die Hilfe zur Gesundheit umfasst grundsätzlich alle Leistungen, die auch von den gesetzlichen Krankenkassen gewährt werden, z. B. ärztliche und zahnärztliche Behandlung, Versorgung mit Arzneimitteln, Verbandmitteln, Heilmitteln und Hilfsmitteln, Versorgung mit Zahnersatz, Krankenhausbehandlungen. Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung erfolgt durch die Ausgabe von Behandlungsscheinen.
 

Behandlungsscheine, die per Telefax oder E-Mail angefordert werden, werden bevorzugt bearbeitet.

Teaser

Personen ohne Krankenversicherung, die nur kurzfristig Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten, können Leistungsansprüche auf Hilfen zur Gesundheit haben.

Verfahrensablauf

Sie wenden sich mit der Bitte um Ausstellung einer elektronischen Gesundheitskarte oder eines Behandlungsscheines an das für Sie zuständige Sozialamt.

 

Das Sozialamt prüft den Antrag. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erhalten Sie eine elektronische Gesundheitskarte oder einen Behandlungsschein.  

Voraussetzungen

  • Ausschluss vorrangiger Leistungen (u.a. Krankenversicherung, Unfallversicherung, Versorgung der Opfer des Krieges, Asylbewerberleistungsgesetz)
  • Behandlungsschein (die Hilfe ist in Form von Sach- und Dienstleistungen sicherzustellen)
  • Bei berechtigter Selbsthilfe (z.B. Notfall) ist die Erstattung von bereits ausgelegten Kosten möglich

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Formloser Antrag zur Ausstellung eines/ Behandlungsschein
  • Aktueller Bescheid über existenzsichernde Leistungen
  • Personalausweis oder Pass
  • Rezepte und/oder ggfs. Zahlungsbelege,
  • erforderliche Beratungsbestätigungen, Kostenvoranschläge, Ablehnungsbescheide

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der zuständige Sozialhilfeträger kann erst einen Behandlungsschein ausstellen, ab dem er von dem Bedarf Kenntnis erhalten hat. Deshalb ist es wichtig, möglichst zeitnah einen Antrag zu stellen.

Bearbeitungsdauer

Über den Antrag wird schnellstmöglich entschieden, insbesondere wenn erkennbare Dringlichkeit vorliegt.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Es genügt ein formloser Antrag bei dem für Sie zuständigen Sozialamt.

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