Verwaltungsleistungen von A-Z

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Impfen

Leistungsbeschreibung

Impfungen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, Krankheiten zu verhindern. So treten einige Krankheiten nicht mehr oder nur sehr selten auf, da sich die Menschen zum großen Teil haben impfen lassen.

Bevor Impfstoffe zugelassen werden, muss die Wirksamkeit und Sicherheit in Studien nachgewiesen werden. Danach prüft die unabhängige Ständige Impfkommission (STIKO), wem die Impfung in Deutschland empfohlen und wann sie am sinnvollsten verabreicht werden soll. Auf diesen Empfehlungen baut die individuelle Beratung durch Ihre Ärztin/ Ihren Arzt oder durch das zuständige Gesundheitsamt auf.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz
Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz unterhält in allen Dienstorten eine Dauerimpfstelle, die Sprechstunden zu festen Sprechzeiten durchführt.
 Für
die Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten (für Kinder auch Masern-Mumps-Röteln) können ohne Voranmeldung Beratungs- und Impfwillige das Angebot zu den genannten Zeiten in Anspruch nehmen:

Gesundheitsamt Andernach: jeweils am letzten Mittwoch im Monat von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr; im Dezember abweichende Terminierung möglich (bitte telefonisch erfragen). In Einzelfällen sind auch Ausweichtermine nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Gesundheitsamt Koblenz: donnerstags von 13.00 bis 15.00 Uhr

Hinweis: der als telefonischer Ansprechpartner angegebene Mitarbeiter gibt selbst keine fachlichen Auskünfte zu Impfungen, sondern vermittelt an die jeweils anwesenden Fachleute weiter.


Gesundheitsamt Mayen: am ersten Mittwoch in jedem Monat (Abweichungen sind aber möglich, bitte zuvor telefonisch abklären): 14.00 - 15.00 Uhr 



Impfberatung für Fernreisen, Reiseimpfungen

Zusätzlich ist für Fernreisen eine Impfberatung und Durchführung von Reiseimpfungen (außer Gelbfieber) möglich. In den Gesundheitsämtern Andernach und Mayen nach telefonischer Anfrage, im Gesundheitsamt Koblenz jeden Donnerstag nach telefonischer Terminvereinbarung.

Hinweise für Eltern

Bei Erstaufnahme eines Kindes in einer Kindertageseinrichtung sind die  Personensorgeberechtigten verpflichtet, gegenüber dieser Einrichtung einen schriftlichen Nachweis darüber zu erbringen, dass zeitnah vor der Aufnahme eine ärztliche Beratung in Bezug auf einen vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission ausreichenden Impfschutz des Kindes erfolgt ist. Wird der Nachweis nicht erbracht, kann das Gesundheitsamt die Personensorgeberechtigten zu einer Beratung laden (§ 34 Absatz 10a Infektionsschutzgesetz).

Wenn Kindertageseinrichtungen aus diesem Anlass Kinder an das Gesundheitsamt melden, erhalten die Eltern vom jugendärztlichen Dienst des jeweils zuständigen Gesundheitsamtes eine Einladung für einen Beratungstermin.

Auch im Rahmen der Einschulungsuntersuchung sowie Schuluntersuchungen in höheren Klassenstufen und bei Impfaktionen in oder für Schulen wird der Impfstatus kontrolliert. Die Eltern werden dann auf bestehende Impflücken hingewiesen. Diese können dann beispielsweise im Rahmen der Dauerimpfstelle, der Impfaktion oder bei einem niedergelassenen Arzt geschlossen werden. Zur Überprüfung des Impfstatus ist es unbedingt notwendig, das Impfbuch (Impfausweis) mitzubringen.

Wichtiger Hinweis zur Masernimpfung (vor allem für Eltern)

Wenn eine Person in einer Gemeinschaftseinrichtung (also z.B. Kita, Schule) an Masern erkrankt, dessen verdächtig oder ansteckungsverdächtig ist, kann die zuständige Behörde Personen, die über keinen STIKO-konformen Masern-Impfschutz verfügen und auch keine Immunität durch ärztliche Bescheinigung nachweisen können (Nachweis über früher durchgemachte Erkrankung oder Titerbestimmung), vorübergehend vom Besuch der Gemeinschaftseinrichtung ausschließen, "bis eine Weiterverbeitung der Krankheit in der Gemeinschaftseinrichtung nicht mehr zu befürchten ist" (§ 28 Infektionsschutzgesetz).

Praktisch bedeutet dies, dass Eltern, deren Kinder weder gegen Masern (vollständig) geimpft sind noch bereits Masern durchgemacht hatten, damit rechnen müssen, dass es passieren kann, dass ihr Kind vorübergehend vom Kita- oder Schulbesuch ausgeschlossen wird, auch wenn es selbst gesund/symptomlos ist. Eine Impfpflicht gegen Masern besteht aber nicht.

Informationen des Robert-Koch-Instituts zu Impfungen

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut (STIKO)

Welche Unterlagen werden benötigt?

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz
Bitte Impfausweis (Impfbuch) mitbringen

Was sollte ich noch wissen?

Wenn sie sich darüber hinaus über Impfungen informieren wollen, finden Sie auf den Seiten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz sowie der Impfkommission Rheinland-Pfalz aktuelle und weiterführende Informationen zu einzelnen Impfungen. Auch viele Gesundheitsämter bieten neben der Beratung kostenlos Impfungen an.

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