Verwaltungsleistungen von A-Z

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Schwarzarbeit

Zuständige Mitarbeiter

Leistungsbeschreibung

Der Begriff „Schwarzarbeit“ ist wie folgt definiert:

Schwarzarbeit leistet, wer auf Grund einer Dienst- oder Werkleistung

  • als Arbeitgeber seine sozialversicherungsrechtlichen Melde-, Beitrags- oder Aufzeichnungspflichten nicht erfüllt,
  • als Steuerpflichtiger seine steuerlichen Pflichten nicht erfüllt,
  • als Sozialleistungsempfänger seine Mitteilungspflicht gegenüber dem Sozialleistungsträger nicht erfüllt,

oder als Erbringer von Dienst- oder Werkleistungen

  • eine erforderliche gewerberechtliche Anmeldung unterlässt oder
  • ein zulassungspflichtiges Handwerk als stehendes Gewerbe ohne Eintragung in die Handwerksrolle betreibt oder
  • die erforderliche Reisegewerbekarte nicht erworben hat.

Keine Schwarzarbeit sind Dienst- oder Werkleistungen, die nicht nachhaltig auf Gewinn gerichtet sind und erbracht werden

  • von Angehörigen gemäß der Abgabeverordnung wie beispielsweise Verlobte, Ehegatten, Geschwister oder Verwandte und Verschwägerte gerader Linie,
  • aus Gefälligkeit,
  • im Wege der Nachbarschaftshilfe oder
  • im Wege der Selbsthilfe.
Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Die Ordnungsbehörde verfolgt und ahndet Verstöße gegen
Bestimmungen der Handwerksordnung (HWO) und des Gesetzes
zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (SchwArbG).

Sie möchten jemanden wegen Schwarzarbeit anzeigen?
Je mehr Informationen Sie uns über den Schwarzarbeiter geben können, umso größer ist die Chance, den Schwarzarbeiter auch tatsächlich zu überführen. Deswegen ist es wichtig, die nachfolgenden Fragen so genau wie möglich zu beantworten:

  •  Wer arbeitet schwarz? (Name, Vorname, Adresse)
  •  Welche Arbeiten werden durch den Schwarzarbeiter durchgeführt?
  •  Seit wann wird die Schwarzarbeit durchgeführt?
  •  Wo wird schwarz gearbeitet?
Weitere Informationen
 
 

Verfahrensablauf

Schriftlicher oder mündlicher formloser Hinweis an die zuständigen Stellen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Keine. Es empfiehlt sich, Hinweise schriftlich oder per Mail unter Angabe des Namens des Anzeigenden mit einer Darstellung des Sachverhalts an die zuständigen Behörden weiterzugeben. Anonyme und ungenaue Hinweise sind schwer zu bearbeiten.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Hinweise am besten schriftlich oder per Mail unter Angabe des Namens des Anzeigenden und genauer Sachverhaltsdarstellung.

Unterstützende Institutionen

  • Hauptzollämter
  • Gewerbebehörden der Landkreise und kreisfreien Städte
  • Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
  • Handwerkskammern
  • Ausländerbehörden der Landkreise und kreisfreie Städte
  • Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz

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