Verwaltungsleistungen von A-Z

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Sprengstoff Erlaubnis für nicht gewerblichen Umgang beantragen

Zuständige Mitarbeiter

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie explosionsgefährliche Stoffe für nicht gewerbliche Zwecke erwerben, befördern oder mit explosionsgefährlichen Stoffen umgehen wollen, benötigen Sie eine behördliche Genehmigung.

Diese kann inhaltlich und räumlich beschränkt sowie mit Auflagen verbunden werden, soweit dies zur Verhütung von Gefahren, Benachteiligungen oder Belästigungen für Dritte erforderlich ist. Die Genehmigung wird in der Regel für die Dauer von fünf Jahren erteilt.

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Sprengstoffrecht

Seit dem 01. Januar 2012 fallen dem Landkreis nach der Kommunalreform auch Zuständigkeiten im nicht gewerblichen Sprengstoffrecht zu. Dies sind im einzelnen die Erteilung und Verlängerung von Erlaubnissen nach § 27 Sprengstoffgesetz (SprengG) für Böllerschützen, Vorderladerschützen und Wiederlader sowie die Erteilung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen nach § 34 SprengG für die Teilnahme an Fachkundelehrgängen. Ferner erteilt die Kreisverwaltung Genehmigungen für die privaten „Kleinfeuerwerke“.

Unbedenklichkeitsbescheinigung:

Die Bescheinigung ist eine Voraussetzung für die Teilnahme am Fachkundelehrgang. Eine erteilte Unbedenklichkeitsbescheinigung ist ein Jahr gültig. Die Kosten betragen 50 Euro. Den Antragsvordruck finden Sie unter den Formularen.

Erlaubnis/ Verlängerung einer Erlaubnis nach § 27 SprengG

Folgende Unterlagen müssen vorgelegt werden:
  • Antrag auf Erteilung, Änderung oder Verlängerung einer Erlaubnis nach § 27 SprengG
  • Fragebogen zur Lagerung kleiner Mengen an Explosivstoffen
  • Kopie Fachkundezeugnis
  • Bedürfnisnachweis mit körperlicher Eignung

Antragsvordrucke finden Sie bei den Formularen.

Private (Klein) Feuerwerke

Nach § 23 Absatz 2 der 1. Sprengstoffverordnung (SprengstoffV) dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 in der Zeit vom 2. Januar bis 30. Dezember nur durch Inhaber einer Erlaubnise nach § 7 oder 27, eines Befähigungsscheines nach § 20 Sprengstoffgesetz (SprengstoffG) oder einer Ausnahmebewilligung nach § 24 Absatz 1 1. SprengV verwendet (abgebrannt) werden.

Gemäß § 24 Absatz 1 1. SprengV kann die zuständige Behörde allgemein oder im Einzelfall von den Verboten des § 23 Absatz 1 und 2 aus begründetem Anlass Ausnahmen zulassen.

Begründete Anlässe sind z.B. Familienfeste, Partys, Vereins- oder Firmenveranstaltungen, etc.. Unter die allgemeinen Ausnahmen fallen traditionelle Gewohnheiten und örtliches Brauchtum in Gemeinden oder Regionen.

Die Kosten betragen 50 €. Den Antragsvordruck finden Sie bei den Formularen.
Der Antrag sollte mindestens zwei Wochen vor dem Ereignis gestellt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen benötigt werden, hängt davon ab, für welchen Zweck die Erlaubnis benötigt wird. Erforderlich sind u.a.:

  • Unbedenklichkeitsbescheinigung
  • Nachweis der Fachkunde
  • Persönliche Eignung
  • (Bedürfnisnachweis)

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen die zuständige Stelle.

Welche Gebühren fallen an?

Es werden Gebühren fällig. Diese sind im Einzelfall unterschiedlich. Auskünfte zur Gebührenhöhe erteilt die zuständige Stelle.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

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