Verwaltungsleistungen von A-Z

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Aufstiegs-BAföG beantragen

Zuständige Mitarbeiter

Leistungsbeschreibung

Mit dem Aufstiegs-Bafög bzw. dem Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung (AFBG) werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer – an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung altersunabhängig finanziell unterstützt. Sie erhalten einkommensunabhängig einen Beitrag zu den Kosten der Fortbildung und bei Vollzeitmaßnahmen zusätzlich einkommens- und vermögensabhängig einen Beitrag zum Lebensunterhalt. Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, teils als zinsgünstiges Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Tipps und Informationen

Sie können auch das Postfach für eine elekektronische Antragstellung (De-Mail) verwenden. Achtung: Hierfür müssen sie sich registrieren lassen. Die normale E-Mail ist hiermit nicht gemeint.

Wer eine betriebliche Lehre absolviert hat und seinen Meistertitel erlangen will, braucht Geld. Einkommensausfall und Lehrgangsgebühren von bis zu 15.000 Euro müssen angehende Meister verkraften. Die Länder erhielten daher per Bundesgesetz die Ermächtigung, fortbildungsinteressierten Gesellen über das "Meister-BAföG" zu helfen.
 
Dieses Bundesgesetz gilt jedoch nicht nur für angehende Meister. Auch derjenige, der nach einer Lehre eine Weiterqualifikation als Industriefach- oder Betriebswirt anstrebt, kann nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gefördert werden.

Ab dem 01.08.2016 werden sowohl für Teilzeit- wie auch für Vollzeitlehrgänge die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren bis zu einer Höhe von insgesamt 15.000 Euro finanziert. Als Zuschuss werden 40 Prozent des Maßnahmebeitrages gewährt. Darüber hinaus kann für den Restbetrag des Maßnahmebeitrages (60  Prozent) ein Darlehen über die KfW-Bank gezahlt werden. Anmeldegebühren, Lehr und Arbeitsmittel sind nicht berücksichtigungsfähig.
Weiterhin kann für das Meisterstück bei Nachweis ein Zuschuss in Höhe vo 40 Prozent und ein Darlehen in Höhe von 60 Prozent bis zu einem Betrag von 2.000 Euro gezahlt werden. Ledige Teilnehmer an Vollzeitmaßnahmen können darüber hinaus Zuschüsse zum Lebensunterhalt bis zu einer Höhe von 333,00 Euro sowie ein zusätzliches Darlehen zum Lebensunterhalt bis zu einer Höhe von 435,00 Euro erhalten. Verheiratete Teilnehmer mit einem Kind können insgesamt 1.238 Euro (580,00 Euro Zuschuss und 658,00 Euro) erhalten.

Das Darlehen wird dabei nicht mit einer Behörde, sondern mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vereinbart. Innerhalb von 8 Tagen nach Bescheiderteilung des Amtes für Ausbildungsförderung sendet die Kreditinstalt für Wiederaufbau (KfW) die Darlehensverträge  dem Antragsteller zu. Das Darlehen ist während der Dauer der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit - insgesamt maximal bis zu sechs Jahre - zins- und tilgungsfrei. Danach muss das Darlehen mit einem gegenüber dem Marktpreis günstigeren Zinspreis zurückgezahlt werden. Es ist dabei sowohl die Vereinbarung eines feststehenden, für den Rückzahlungszeitraum gleichbleibenden Zinssatzes, sowie ein Vertrag über ein sich halbjährlich anpassenden Zinssatz möglich.

Wer seine Fortbildung mit einer Prüfung erfolgreich abschließt, bekommt bei Vorlage des Prüfungszeugnisses bei der KfW Bank, 40 Prozent des auf die Prüfungs- und Lehrgangsgebühren entfallenden Restdarlehens von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erlassen. Dies betrifft die Zeiträume ab dem 01.08.2016.

In der Regel sind die Kreisverwaltungen sowie die Stadtverwaltungen der kreisfreien Städte Antragsbehörde für das "Meister-BAföG". Dabei ist immer die Behörde zuständig, in deren Zuständigkeitsbereich der Fortbildungsteilnehmer seinen ersten Wohnsitz (= Hauptwohnsitz) begründet hat.

In Deutschland wird das "Meister-BAföG" nach einem einheitlichen Computerverfahren mit festen Bewertungskriterien bewilligt.  Dabei beträgt die Bearbeitungszeit abhängig von der Vollständigkeit der Unterlagen un dme Schwierigkeitsgrad der Fallprüfung bis zu drei Monate. 

Weitere Informationen sowie die notwendigen Antragsunterlagen erhalten Sie bei den zuständigen Ämtern für Ausbildungsförderung der Kreis- und Stadtverwaltungen sowie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.  Die Kammern (zum Beispiel Handwerkskammer und Industrie und Handeskammer) stehen ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

Infoflyer

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen und notwendige Antragsunterlagen erhalten Sie unter:

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