Verwaltungsleistungen von A-Z

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Tierische Nebenprodukte: beseitigen (Tierkörperbeseitigung)

Leistungsbeschreibung

Tote Tiere wie landwirtschaftliche Nutztiere, tote Haustiere und bestimmte Abfälle tierischer Herkunft, wie z. B. Schlachtabfälle oder Speisereste aus Restaurants oder Großküchen, müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. 
Die unschädliche Beseitigung dieser Tierkörper und Abfälle ist ein wichtiger Bestandteil der Tierseuchenbekämpfung und der öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Nur durch eine effektive Behandlung ist es möglich, erkannte oder nicht erkannte Erreger von Krankheiten in Tierkörpern oder deren Teile unschädlich zu machen. 
 
Daher müssen tote Tiere und bestimmte tierische Bestandteile z. B. aus Schlachtungen einer ordnungsgemäßen Beseitigung in einem Spezialbetrieb zugeführt werden. 
 
Auch Küchen- und Speiseabfälle aus der Gastronomie und Großküchen, die tierische Teile (z. B. Fleischreste, Wurst) enthalten, unterliegen der gesetzlich geregelten Beseitigung.
 
Tote Haustiere gehören auf keinen Fall in die Biotonne oder auf den Kompost. 
 
Wenn Sie über ein eigenes Grundstück verfügen und dieses nicht in einem Wasserschutzgebiet liegt, dürfen Sie Ihr Heimtier auch auf Ihrem Grundstück vergraben. Der Tierkörper muss dabei von einer mindestens 50 cm dicken Erdschicht bedeckt sein.
 
Sie haben ein totes Haustier gefunden? Befindet sich das Tier auf Ihrem eigenen Grundstück, haben Sie als Grundstückseigentümer das Tier zu entsorgen. Befindet sich das Tier im öffentlichen Verkehrsraum, wenden Sie sich bitte an die örtliche Ordnungsbehörde.
Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz
Tierische Nebenprodukte fallen im wesentlichen bei der Produktion tierischer Lebensmittel an. Zu ihnen gehören Schlachtabfälle ebenso wie verendete Nutztiere oder tote Heimtiere, Küchen- und Speiseabfälle, tierische Gülle und Milch, die nicht zum menschlichen Verzehr bestimmt ist. Die Tierischen Nebenprodukte werden in drei Kategorien eingeteilt. Für ihre Entsorgung gelten strenge Regeln.

Speiseabfälle tierischen Ursprungs aus Restaurants, Kantinen und Großküchen gehören nicht einfach so in die Mülltonne. Sie müssen aus seuchenhygienischen Gründen fachgerecht entsorgt werden. Näheres regelt das Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz. Eine Verfütterung von Speiseabfällen an landwirtschaftliche Nutztiere ist zum Schutz vor Tierseuchen nicht erlaubt.



Gülle wird neben nachwachsenden Rohstoffen zur Herstellung von Biogas als Alternative zu fossilen Brennstoffen verwendet. Die dazu erforderlichen Biogasanlagen bedürfen der Genehmigung.
 

Welche Gebühren fallen an?

Wenn tote Heimtiere in Spezialbetrieben entsorgt werden, fallen Kosten an, die vom Tierbesitzer zu tragen sind.

Rechtsgrundlage

Spezielle Hinweise für - Kreis Mayen-Koblenz

Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz

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