Verwaltungsleistungen von A-Z

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Opferentschädigungsrecht

Zuständige Mitarbeiter

Leistungsbeschreibung

Gewalt ist leider eine Begleiterscheinung unserer Gesellschaft. Zu viele Menschen werden Opfer der Gewalt. Zu oft erleiden Opfer von Gewalttaten körperliche und psychische Schäden mit dauerhaften und wirtschaftlichen Folgen.

Mit dem „Opferentschädigungsgesetz“ (OEG) hat sich die staatliche Gemeinschaft zu ihrer Verantwortung für Opfer von Gewalttaten bekannt. Danach hat ein Verbrechensopfer einen Anspruch auf staatliche Entschädigung für die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Gewalttat.

Ob ein Anspruch nach dem OEG besteht, wird vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) entschieden. Hierzu ist ein entsprechendes Antragsverfahren erforderlich.

Der Antrag kann die/der Geschädigte selbst stellen oder sie/er kann sich auch hierbei vertreten lassen (z.B. durch einen Fachverband).

Nach der positiven Entscheidung des LSJV können folgende Leistungen gewährt werden:

Heil- und Krankenbehandlung, Krankenhilfe, Hilfe zur Pflege, Altenhilfe, Erziehungsbeihilfe, ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt, Erholungshilfe, Eingliederungshilfe und Kfz.-Beihilfe.

Diese Leistungen sind teilweise einkommens- und vermögensunabhängig.

Zuständig für die Gewährung der o.a. Leistungen sind das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung oder die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als örtlicher Träger der Kriegsopferfürsorge.

Für Fragen im Einzelfall stehen Ihnen oben aufgeführte Ansprechpartner zur Verfügung.

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